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"Ich habe großen Mist gebaut."
(Rückkehrer Patrik Sinkewitz zu seiner Dopingvergangenheit)
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13.12.2006 - (Ra) - Wir drücken den Fahrern während der Rennen die Daumen, zittern mit, wenn sie abgehängt werden, leiden mit ihnen, wenn sie stürzen oder verlieren. Doch was wissen wir über den Menschen im Sattel? In einer neuen Reihe von Radsport aktiv geben die Profis einige Geheimnisse preis. Heute: Maint Berkenbosch (29, Regiostrom) privat.
Wie und wo verbringen Sie den Winter?
Teilweise in Australien (Adelaide) und teilweise in Stolberg. Zuerst habe ich mir ein bisschen was von Australien angeschaut, aber danach habe ich natürlich auch viel trainiert. Das ist auch nicht schlecht hier in Adelaide.
Welchen Schulabschluss haben sie?
Ph.D (wissenschaftliches Forschungsdoktorat) Mathematik.
Welchen Beruf hätten Sie gewählt, wenn Sie kein Radprofi geworden wären?
Mathematiker.
Was machen Sie, wenn Sie nicht im Sattel sitzen?
Lesen (und die übliche Sachen).
Welches ist Ihr Lieblingsrennen?
Die Nationale Meisterschaft, wenn die Strecke nicht zu flach ist. Zum Anschauen die Flandern-Rundfahrt.
Haben Sie besondere Rituale vor dem Start?
Nein.
Was darf bei keinem Rennen fehlen?
Was wir Holländer `moraal` nennen.
Wie verkraften Sie die Trennung von Ihrer Frau/Lebensgefährtin/Freundin während der Einsätze?
Wegen Nichtexistenz kein Problem.
Wie halten Sie während der Saison Kontakt zu Ihrer Frau/Lebensgefährtin/Freundin?
Kontakt kriegen ist zuerst mal das Problem. J
Was war Ihr peinlichstes Erlebnis als Radprofi?
Als ich in einer Abfahrt mit meiner Hand ins Vorderrad kam, weil ich versuchte den Tacho-Sensor zu verschieben. Das war nicht nur schmerzhaft, sondern auch ziemlich blöd. Das hat mich fast einige Finger gekostet.
Was war Ihr schönster Erfolg?
Tour Nord d’Izere (2005).
Welches war Ihr schlimmstes Erlebnis?
War noch nie so richtig schlimm.
Was machen Sie nach der Karriere?
Vielleicht wieder Mathematik-Forschung, aber könnte auch was anderes sein.
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