Zitat der Woche:
"Ich schaue nicht zurück im Zorn. Es war alles in Ordnung."
(Erik Zabel (Milram) nach dem Münsterland-Giro, seinem letzten Straßenrennen in Deutschland)
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19.12.2006 - (Ra) - Floyd Landis' Presseprecher Michael Henson hat Berichte zurückgewiesen, wonach der des Dopings überführte Toursieger nicht mehr damit rechne, seine Karriere fortsetzen zu können. Das Internetprotal cyclingnews veröffentlicht heute eine Erklärung Hensons, in der es unter anderem heißt, dass Landis nach wie vor entschlossen sei, sich gegen die „unbegründeten Vorwürfe zur Wehr zu setzen“. Landis vertraue darauf, in einer fairen Anhörung seine Unschuld beweisen zu können. In dem Fall beabsichtige er, wieder auf höchstem Niveau Rennen zu fahren. „Sollte Floyd allerdings verurteilt werden“, schränkt Henson in seiner Stellungnahme aber ein, „möchte er nicht zwei Jahre seines Lebens damit vergeuden, sich auf ein Comeback in einen System vorzubereiten, dem es an grundsätzlicher Fairness mangelt.“
Landis trainiere derzeit mit dem Ziel, wieder in den professionellen Radsport zurückkehren zu können. „Sein großer Traum ist es, wieder die Tour de France zu gewinnen“, schreibt Henson. „Zugleich will er dazu beitragen, dass alle Athleten fair behandelt werden und nicht den Launen eines Strafsystems ausgesetzt sind.“
In der vergangenen Woche hatte sich Landis gegenüber belgischen Medien äußerst skeptisch im Hinblick auf die Fortsetzung seiner Karriere gezeigt. "Selbst wenn ich nicht gesperrt werde, wer würde mich noch unter Vertrag nehmen? Ich betrachte mich derzeit nicht mehr als Radrennfahrer", war der frühere Phonak-Kapitän zitiert worden. Henson bezeichnete die Berichte als „irreführend“, weil sie „heikle Punkte“ in Landis Aussagen übersehen hätten. Der 31-jährige US-Amerikaner hatte den beiden Zeitungen Het Laatste Nieuws and Gazet van Antwerpen Interviews gegeben, aus denen die französische Nachrichtenagentur Agence France Presse eine Meldung verfasst hatte.
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