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(Rückkehrer Patrik Sinkewitz zu seiner Dopingvergangenheit)
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31.12.2006 - Berlin/Mailand (dpa) - Erik Zabel hat sich am Silvestertag in einem interview mit der italienischen Sportzeitung «La Gazzetta dello Sport» für DNA-Tests im Radsport ausgesprochen.
«Mit DNA-Tests hätten wir sofort Sicherheiten, und das ist es, was wir brauchen», sagte der nach Siegen gerechnet erfolgreichste aktive Radprofi der Welt, der im kommenden Jahr seine 15. Profi-Saison in Angriff nimmt.
«So geht es nicht weiter. Wir brauchen Sicherheiten im Sport. Es ist nicht möglich, mit diesen Zweifeln am Start zu stehen. Die Ungewissheit hat unseren Sport zerstört», erklärte der 36-jährige Milram-Profi. Er nahm damit Bezug auf die Doping-Affäre Fuentes, in die auch sein ehemaliger Team-Kollege Jan Ullrich verstrickt ist.
«Elf Jahre waren wir bei Telekom zusammen. Dann wollte mich Jan nicht mehr», erzählte Zabel, der vor der Tour de France 2005 den gemeinsamen Team-Kollegen Rolf Aldag - vergeblich - um Vermittlung gebeten hat. «Ullrich hätte mehr Respekt und Interesse für andere haben müssen», kritisierte Zabel, der immer mit der Situation zurecht kommen musste, im Schatten des einstigen Telekom- und T-Mobile-Stars Ullrich zu stehen. Zabel war für die Tour de France 2005 ausgemustert worden war, was 2006 seinen Wechsel zum Milram-Team provoziert hatte.
Bei dem Frauenarzt Eufemiano Fuentes, dem Kopf des spanischen Doping-Netzwerkes, hat die Polizei Ullrich zugerechnete Blutbeutel gefunden. Ullrich leugnet eine Zusammenarbeit mit Fuentes und weigert sich, mittels eines DNA-Tests zu beweisen, dass das offensichtlich manipulierte Blut nicht von ihm stammt.Auch der verdächtigte Giro-Gewinner Ivan Basso aus Italien verweigert weiter einen solchen Gen-Abgleich.
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