Im Januar

Ullrich und Basso warten auf Entscheidungen

01.01.2007  |  Berlin/Mailand (dpa/Ra) - Im Januar könnte sich das sportliche Schicksal Jan Ullrichs entscheiden. Der zuständige Justiziar des Schweizer Verbandes, Bernhard Welten, hatte mehrfach seine Absicht angekündigt, im ersten Monat des neuen Jahres der Disziplinarkammer eine Empfehlung im Fall Ullrich auszusprechen. Sie könnte nach Weltens Worten nur lauten: Freispruch oder lebenslange Sperre für den Wiederholungstäter, der vom Bund Deutscher Radfahrer (BDR) 2002 nach einem positiven Doping-Befund schon einmal sechs Monate gesperrt worden war.

Ivan Basso wird durch die Zusammenkunft der Chefs der ProTour- Teams am 11. Januar einen wichtigen Fingerzeig erhalten. Die Profi-Vereinigung will die Mannschaft des Italieners aus ihrer Organisation ausschließen, weil mit dem Engagement Bassos der Ethik-Code gebrochen wurde. Das hätte zwar keinen direkten Einfluss auf die kommenden ProTour-Rennen. Ein Rauswurf würde aber die Veranstalter bestärken, die sich bereits auf einen Anti-Basso-Kurs festgelegt haben. Dazu gehören die Verantwortlichen der Deutschland- und Dänemark-Tour.

IOC-Präsident Jacques Rogge hatte sich über Weihnachten zu Wort gemeldet und gefordert, Ullrich und Basso nach dem augenblicklichen Stand der Ermittlungen in der Doping-Affäre freie Fahrt zu gewähren.

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