El Pais: Drei Millionen-Angebot

Coup geplatzt - T-Mobile wollte Valverde

08.01.2007  |  (Ra/dpa) – T-Mobile hat versucht, Alejandro Valverde als neuen Kapitän und Nachfolger von Jan Ullrich zu verpflichten. Nach einer Meldung der spanischen Tageszeitung «El Pais» habe der ProTour-Gesamtsieger vom Bonner Rennstall eine «Schwindel erregende Offerte» erhalten. Danach soll T-Mobile bereit gewesen sein, für den spanischen Star eine Ablösesumme von drei Millionen Euro zu zahlen. Valverdes Manager Francisco Sánchez erklärte, dass das Angebot so hoch sei, dass dies alle «moralischen Hindernisse vom Tisch wische».

Caisse d`Epargne dementierte eine Vertragsauflösung mit dem 26-Jährigen, der noch einen Kontrakt bis 2007 besitzt. In einem Statement des spanischen ProTour-Rennstalls hieß es, es habe keine Gespräche über eine Vertragsauflösung gegeben. Man wolle vielmehr versuchen, Valverde bis 2010 an das Team zu binden.

T-Mobile bestätigte schließlich das Interesse an dem Gesamtsieger der ProTour-Serie 2006. Das Thema sei «jetzt aber erledigt», sagte Teamsprecher Stefan Wagner. Die von El Pais genannte Ablöse von drei Millionen Euro entspreche aber nicht der Wahrheit, so Wagner, der sich mit dem T-Mobile-Team im Trainingslager auf Mallorca befindet.

«Anfang Dezember hat es in Murcia ein Gespräch zwischen unserem Manager Bob Stapleton, unserem Teamchef Rolf Aldag und Valverde gegeben. Wir haben lange über unsere neue Team-Philosophie gesprochen, in der der Anti-Doping-Kampf elementar ist», sagte Wagner. «Wir haben Valverde, der uns versicherte, nicht mit dem Doping-Arzt Fuentes zusammen gearbeitet zu haben, danach die für uns erforderlichen Unterlagen zugeschickt, die er unterschreiben sollte.» Dazu habe auch das Einverständnis gehört, einer DNA-Analyse zuzustimmen. «Wir haben seit vier Wochen nichts mehr von ihm gehört, so dass die Angelegenheit für uns jetzt erledigt ist», sagte Wagner.

Luc Eisenga, Technischer Direktor bei T-Mobile, hatte gegenüber der französischen Sportzeitung L`Equipe behauptet, dass Valverde die auf T-Mobile zugekommen sei. ,,Es war Valverde selbst, der mit uns in Kontakt getreten ist“, so Eisenga. Der ehemalige T-Mobile Pressesprecher sagte weiter, dass Valverde in diesem Jahr nicht für T-Mobile fahren werde.

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