Zabel würde Ullrich starten lassen

10.01.2007  |  (sid) - Erik Zabel eilt den unter Dopingverdacht stehenden Fahrern im Radsport zur Seite. Der Sprintstar vom Milram-Rennstall hätte auch kein Problem, in einem Rennen auf seinen unter Dopingverdacht stehenden früheren T-Mobile-Kollegen Jan Ullrich zu treffen. "Solange gegen die verdächtigten Fahrer keine Beweise, sondern nur Vermutungen vorgebracht werden, sollte man sie ihren Sport ausüben lassen", betonte der 36-Jährige am Rande der Milram-Teampräsentation in Bremen.

Zabel fordert DNA-Tests

Der Vizeweltmeister hofft auf baldige Aufklärung der spanischen Affäre um den Arzt Eufemiano Fuentes, der mehr als 50 Profis "versorgt" haben soll. "Wichtig ist, dass wir im Interesse des Radsports bald Klarheit haben." Erneut sprach sich der Routinier für obligatorische DNA-Tests aus: "Damit hätten wir sofort Sicherheiten, und das ist es, was wir brauchen."

In seiner wohl vorletzten Saison konzentriert sich Zabel wieder auf bekannte Ziele: "Mailand-San Remo und die Tour de France sind mir wie immer besonders wichtig. Mein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der zweiten Saisonhälfte, die mit der WM in Stuttgart für mich ein besonderes Highlight bietet."

Neben dem Gewinner von zwölf Tour-Etappen setzt das Milram-Team 2007 weiter auf Italiens Sprinterstar Alessandro Petacchi, der seine Verletzungsprobleme der vergangenen Saison überwunden hat. Als prominentester Neuzugang des deutsch-italienischen Rennstalls soll außerdem Ex-Weltmeister Igor Astarloa (Spanien) für Schlagzeilen sorgen.

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