Vor französischer Anti-Doping-Agentur

Landis soll Anfang Februar aussagen

12.01.2007  |  (sid) - Am 8. Februar soll der des Dopings überführte Tour-Sieger Floyd Landis vor der französischen Anti-Doping-Agentur (AFLD) aussagen. Das kündigte AFLD-Präsident Pierre Bordry an. Der 32-jährige Landis hatte 2006 die Tour de France für sich entschieden, ehe die Analyse seiner Dopingprobe nach dem entscheidenden Erfolg auf der 17. Etappe ein positives Ergebnis auf Testosteron erbrachte.

Wegen Verfahrensfehlern bei der Analyse der positiven A- und B-Probe jedoch konnte bislang keine Suspendierung gegen den US-Amerikaner ausgesprochen werden. Bordry betonte jetzt: "Bei der B-Probe waren drei Experten zugegen, einer davon war von Floyd Landis bestimmt worden."

Der AFLD-Chef erwartet indes nicht, dass Landis selbst in Paris erscheint. Der Fahrer würde wohl nur von seinem Anwalt vertreten. Selbst wenn die AFLD Landis schuldig spricht, kann sie ihn nur für Rennen in Frankreich sperren. Lediglich der US-Verband oder der Weltverband UCI können Landis suspendieren. Die UCI könnte ihm auch seinen Tour-Sieg aberkennen.

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