Ciolek: „Ich bin froh, dass es heute geklappt hat“
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26.01.2007 - Berlin (dpa) - Das 96. Berliner Sechstagerennen hat mit einer Überraschung begonnen. Die deutsche Kombination Guido Fulst/Leif Lampater (Berlin/Schwaikheim) führt nach der ersten Nacht.
Zweiter sind der Belgier Iljo Keisse und Straßen-Sprinter Olaf Pollack aus Lübben vor sowie den deutschen Madison-Meistern Robert Bartko/Andreas Beikirch (Potsdam/Titz), die sich wie die Spitzenreiter in der gleichen Runde halten. Alle anderen Teams, darunter auch die Top-Favoriten Bruno Risi/Franco Marvulli (Schweiz) als Vierte, stehen mit Verlustrunden zu Buche.
Gleich nach dem Startschuss durch Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker und Schauspieler Til Schweiger erlebte das mit 12 000 Fans ausverkaufte Velodrom einen furiosen Auftakt. Die Weltklasse-Fahrer aus sieben Ländern, unter ihnen fast ein Dutzend Welt- und Europameister, sorgten schon in der ersten Großen Jagd über 45 Minuten für hohes Tempo und viele Rundengewinne. So feierten Keisse und Pollack, der nach drei Jahren Pause in das Sechstage-Geschäft zurückgekehrt ist, einen hart umkämpften Überraschungssieg vor den favorisierten Risi/Marvulli.
In den weiteren Wettbewerben setzten sich zur Freude des Berliner Publikums die Vorjahresdritten Fulst/Lampater immer besser in Szene. Sie landeten in der 30-Minuten-Jagd auf dem Ehrenplatz hinter Altmeister Marco Villa (Italien) und Christian Grasmann aus München.