ProTour-Streit

Fahrerverband wendet sich gegen die "Großen Drei"

30.01.2007  |  Brüssel (dpa) - Der Verband der Radprofis (CPA) hat sich bei den Team-Einladungen gegen die Position der Organisatoren der großen Rundfahrten (Tour, Giro, Vuelta) gestellt.

Die drei großen Rundfahrten haben bisher nur 18 der 20 ProTour-Teams eingeladen, obwohl die Topteams nach UCI-Reglement automatisch bei allen ProTour-Rennen startberechtigt sind. Die drei Veranstalter fühlen sich jedoch nicht mehr der UCI-Serie untergeordnet und haben bisher die Teams mit neuer Lizenz Unibet und Astana noch nicht eingeladen.

Die CPA betonte nach einer Sitzung in Brüssel, an der auch UCI-Präsident Pat McQuaid teilnahm, es sei «völlig inakzeptabel», dass «die Organisatoren einseitig die Teilnahme an ihren Rennen festlegen». Der Fahrerverband forderte die UCI auf, sicherzustellen, dass alle ProTour-Mannschaften «an allen Rennen im ProTour-Kalender 2007» teilnehmen können. Die drei Veranstalter ASO (Frankreich), RCS (Italien) und Unipublic (Spanien), die elf der 27 ProTour-Rennen organisieren, wollen aber nicht mehr, dass ihre Veranstaltungen Teil des ProTour-Kalenders sind.

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