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"Ich schaue nicht zurück im Zorn. Es war alles in Ordnung."
(Erik Zabel nach dem Münsterland-Giro, seinem letzten Straßenrennen in Deutschland)
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23.02.2007 - (Ra) - Gerald Ciolek (T-Mobile) hat seinen ersten Sieg im Magenta-Trikot nur knapp verpasst. Auf der vierten Etappe der Kalifornien-Rundfahrt musste sich der 20-Jährige nach 213,4 Kilometern von Seaside nach San Luis Obispo nur Weltmeister Paolo Bettini (Quick.Step) geschlagen geben. Dem 20-jährige Sprintertalent fehlten nur Zentimeter zum ersten Saisonsieg, die Entscheidung der Jury, zu Gunsten von Bettini fiel erst nach einer Überprüfung des Zielfotos.
Auch wenn es für den U23-Weltmeister "nur" zu Rang zwei reichte, waren Bob Stapleton, Manager des T-Mobile Teams und Brian Holm, Sportlicher Leiter, äußerst angetan von der Leistung ihres Nachwuchsstars. ,,"Gerald ist eines der größten Radsporttalente - und erst 20 Jahre alt. Es war schön mitanzusehen, wie sich Gerald und Bettini duellieren", freute sich Stapleton nach dem Rennen.
Auch Holm war mit Podiumsplatz zufrieden, auch wenn er seinen Schützling natürlich gerne ganz oben auf dem Treppchen gesehen hätte. "Schade, dass es nicht ganz für Gerald gereicht hat. Aber er hat sich nach seinem Sturz bei der ersten Etappe eindrucksvoll zurückgemeldet", bilanzierte Holm.
Lob bekam Ciolek auch vom Tagessieger Bettini, der dem T-Mobile Profi eine große Laufbahn prophezeit. "Er ist jung, er ist schnell, und mit ein wenig mehr Erfahrung im Gepäck wird er einmal ein ganz großer Fahrer."
Neben Bettini und Ciolek fuhr der Argentinier Juan José Haedo (CSC), der die zweite Etappe gewonnen hatte, aufs Treppchen. Durch seinen dritten Platz schlüpfte Haedo auch ins Wertungstrikot des besten Sprinters der Rundfahrt. Robert Förster (Gerolsteiner) wurde als bester Fahrer seines Teams Achter.
Der US-Amerikaner Levi Leipheimer (Discovery Channel) verteidigte sein Gelbes Trikot und führt in der Gesamtwertung weiterhin mit drei Sekunden Vorpsrung vor Jens Voigt (CSC).
Heute Nacht steht die fünfte Etappe, ein 23,5 Kilometer langes Einzelzeitfahren Rund um Solvang, auf dem Programm, durch das die Gesamtwertung noch einmal kräftig durcheinandergewirbelt werden kann.
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