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23.02.2007 - (sid) - Einen Boykott des Traditionsrennens Paris-Nizza (11.-18. März) hat die Vereinigung der 20 ProTour-Teams (IPCT) in Erwägung gezogen. Am 2. März soll über dieses Thema beraten werden. Dies gab der IPCT-Vorsitzende Patrick Lefevere, Chef des belgischen Rennstalls Quick Step, in Brüssel bekannt. Der Ort des Treffens steht noch nicht fest.
Der Weltverband UCI hat die Mannschaften zum Startverzicht aufgefordert, nachdem Veranstalter ASO die Fernfahrt als "freies Rennen" unter Aufsicht der französischen Federation FFC durchführen und damit der UCI-Hoheit entziehen will.
T-Mobile unsicher
Hintergrund ist die Nicht-Einladung des schwedisch-belgischen Rennstalls Unibet, der laut UCI-Regeln wie jedes ProTour-Team die Startgenehmigung hätte erhalten müssen.
In ersten Reaktionen haben die französischen Teams Cofidis und Francaise des Jeux einen Boykott abgelehnt. Auch die deutschen ProTour-Mitglieder Gerolsteiner und T-Mobile plädieren dafür, es nicht zum Bruch mit der ASO kommen zu lassen, die auch Ausrichter der Tour und mehrerer Klassiker ist. T-Mobiles sportlicher Leiter Rolf Aldag erklärte allerdings, man würde sich einem "Startverbot" durch die UCI beugen.
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