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07.03.2007 - (sid/Ra) – Der schwedisch-belgische ProTour-Rennstall Unibet kämpft mit allen Mitteln um einen Startplatz bei der Fernfahrt Paris-Nizza (11. bis 19. März). Das Team will sich nun mit einer Einstweiligen Verfügung zum Rennen klagen. Eine entsprechende Klage ist nach Angaben von Generalmanager Koen Terryn bereits eingereicht worden.
Der Weltverband UCI und die Organisatoren der drei großen Rundfahrten hatten sich am Montag darauf verständigt, Paris-Nizza als ProTour-Rennen auszutragen, obwohl Unibet als einziges der 20 lizenzierten Teams nicht eingeladen wurde.
Unibet droht mit Schadenersatzklage
Falls es beim Boykott bleibe, werde man auch die UCI auf Schadenersatz verklagen, sagte Terryn dem Internet-Service cyclingnews. Der schwedisch-belgische Rennstall hat nach eigenen Angaben 32 Millionen Euro in den Ausbau der Mannschaft investiert.
Die ASO hat die Startverweigerung auch mit dem französischen Werbeverbot für Internet-Anbieter wie Unibet begründet. Dazu sagte Terryn, man habe sich schriftlich bereit erklärt, in Trikots ohne den Namen des Hauptsponsors anzutreten.
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