Zitat der Woche:
"Ich schaue nicht zurück im Zorn. Es war alles in Ordnung."
(Erik Zabel (Milram) nach dem Münsterland-Giro, seinem letzten Straßenrennen in Deutschland)
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27.03.2007 - (Ra) – Das belgische Predictor-Lotto-Team hat am Nachmittag das Teamzeitfahren der Settimana Internazionale gewonnen. Das Team um den Australier Cadel Evans benötigte für die 11,8 Kilometer um Misano Adriatico 13:39 Minuten und war damit sechs Sekunden schneller als das überraschend starke deutsch-italienische Milram-Team mit Alessandro Petacchi und dem deutschen Neo-Profi Sebastian Schwager. Dritter wurde mit weiteren drei Sekunden Abstand T-Mobile (mit Serhiy Honchar und Michael Rogers) vor Astana (mit Matthias Kessler, Paolo Savoldelli und Andrej Kashechkin). Auch Team Gerolsteiner mit Markus Fothen konnte überzeugen. Die Eifel-Equipe landete mit 14 Sekunden Rückstand auf die Sieger auf Rang fünf. Nur zu Platz 22 reichte es für Team Volksbank. Die österreichische Zweitdivisionsmannschaft war im Ziel 57 Sekunden langsamer als Predictor.
Im Gesamtklassement übernahm der Russe Pavel Brutt, dessen Tinkoff-Team die siebtschnellste Zeit erzielte, vor der morgigen dritten Etappe die Führung vor den beiden Italienern Luca Pierfelici (Aurum Hotels, +7 Sek) und Alessandro Bertolini (Serramenti Pvc Diquigiovanni Selle Italia, +36 Sek.), der am Vormittag die Auftaktetappe gewonnen hatte.
Wie schon am Vormittag hatten die Fahrer auch beim Zeitfahren mit teilweise sintflutartigen Regenfällen zu kämpfen. "Bei diesen Bedingungen entscheidet auch ein bisschen das Glück über den Sieg", so T-Mobiles Sportlicher Leiter Jan Schaffrath. "Doch neun Sekunden Differenz zeigt schon, wie stark Predictor gefahren ist." Mit der Lesitung seiner Fahrer war schaffrath trotzdem zufrieden: "Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben wir unser Ziel, eine Podiumsplatzierung herauszufahren, erreicht", sagte Schaffrath anerkennend.
„Leider sind wir als erstes gestartet und wussten somit nicht die Zeiten der anderen Teams“, zeigte sich Milrams Sportlicher Leiter Oscar Pellicioli mit dem Ausgang des Rennens nicht ganz zufrieden. „Außerdem hatten wir auch weniger Zeit uns vorzubereiten.“
Die Rundfahrt endet am 31. März nach fünf Etappen über insgesamt 812 km. Am 28. März geht es über 175 km von San Pietro Terme nach Faenza.
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