Zitat der Woche:
"Wir werden noch weiter um den Fortbestand des Teams kämpfen."
(Hans-Michael Holzcer, der noch keinen neuen Sponsor für sein Team gefunden hat)
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02.04.2007 - Das österreichische Zweitdivisionär Volksbank steht in diesem Jahr mehr denn je im Mittelpunkt des Interesses. Damit hat sicherlich auch das Engagement von Jan Ullrich, der als neuer Berater fungieren soll, zu tun. Aber auch sportlich hat das Team einiges zu bieten. Das englischsprachige Internetportal cyclingheroes.de sprach mit Teammanager Thomas Kofler über die diesjährige Österreich Rundfahrt und das Fernziel Tour de France 2010.
Sind sie zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf für Ihr Team Volksbank?
Kofler: Nun ja, wir sind im Februar und März nicht gerasde verwöhnt worden mit Renneinsätzen. Die zehntägige Malotti-Rundfahrt in Südafrika wurde leider abgesagt, aber trotzdem sind wir nicht ganz unzufrieden, da einige gute Ansätze zu sehen waren. Daran werden wir weiterarbeiten und sehen sehr zuversichtlich in die Zukunft.
Wohin soll der Weg Ihrer Mannschaft in der Zukunft gehen?
Kofler: Das Ziel ist 2010 die Tour de France. Wie man da hin kommt, wissen wir. Nun liegt es an der Umsetzung, an der wir derzeit arbeiten.
Können Sie uns etwas über den Ausfall von Gerhard Trampusch sagen? Geht es Ihm gut?
Kofler: Gut würde es ihm gehen, wenn er im Sattel sitzt. Er war doch sehr enttäuscht, dass es genau zum Saisonstart zu einem Ausfall kommt, aber wir hoffen, dass er sich rasch erholt und ab Mai wieder Rennen bestreiten kann.
Ist das Niveau im Team mit ehemaligen Pro-Tour Fahrern wie zum Beispiel Florian Stalder oder auch Gerrit Glomser merkbar gestiegen?
Kofler: Das denke ich doch, da sie auch sehr viel Erfahrung mitbringen und auch Tipps einfließen lassen.
Gerrit Glomser ist relativ spät in die Saison eingestiegen. Gab es dafür einen besonderen Grund?
Kofler: Er hat sich dieses Jahr sehr gezielt und in Ruhe vorbereitet und ich glaube und hoffe, dass Gerrit ein super Jahr haben wird.
Der Etat vom Volksbank Team ist dieses Jahr deutlich höher, wird er in den kommenden Jahren weiter steigen?
Kofler (lacht): Das müssen Sie unsere Sponsoren fragen. Wir hoffen doch, dass wir das Team Volksbank noch interessanter machen können für die Geldgeber.
Was halten sie von der diesjährigen Strecke der Österreich-Rundfahrt? Hat Volksbank jemanden für die Gesamtwertung?
Kofler: Die Rundfahrt ist gespickt mit hohen Bergen, giftigen Anstiegen, einem Zeitfahren und schnellen Etappen. Es kann alles geschehen und es wird sicher sehr interessant. Für die Gesamtwertung haben wir sicher einige Eisen im Feuer mit Glomser, Trampusch, Hungerbühler, Stalder oder dem Polen Witecki.
Mit Thomas Kofler sprach René Schuijlenburg
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