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"Ich habe mich verpflichtet, für den Besten zu fahren. "
(Lance Armstrong zu seinem Start bei der Tour de France 2009)
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02.06.2007 - Verona (dpa/sid/Ra) - Danilo Di Luca hat den Gesamtsieg beim 90. Giro d'Italia vor Augen. Der 31-jährige Liquigas-Profi konnte auf der vorletzten Etappe beim Einzelzeitfahren über 43 km von Bardolino nach Verona als Achter in 54:17 Minuten seinen Vorsprung gegenüber seinen schärfsten Verfolgern nahezu behaupten. Mit dem beruhigenden Vorsprung von 1:56 Minuten vor dem Luxemburger Andy Schleck, der Sechster wurde, kann der Italiener die Schlussetappe über 185 km von Vestone nach Mailand in Angriff nehmen.
Den Kampf gegen die Uhr gewann am Samstag der frühere Telekom-Profi Paolo Savoldelli in 52:20 Minuten. Er feierte damit seinen vierten Giro-Etappensieg und unterbot die bis dahin bestehende Bestzeit des Tagesdritten David Zabriskie (CSC) um 38 Sekunden. Der Italiener Eddy Mazzoleni vervollständigte auf Rang zwei in 52:56 den Triumph vom Team Astana und rückte in der Gesamtwertung um zwei Positionen auf den dritten Platz vor. Er verdrängte seinen Landsmann und dreimaligen Giro-Sieger Gilberto Simoni (Saunier Duval), der in 55:04 Minuten seine Chance auf einen Podestplatz vergab.
Eine Schrecksekunde erlebte der Tagesfünfte Marzio Bruseghin (Lampre), dem auf der Zielgeraden der Lenker brach.
Di Luca beendete mit seinem starken Zeitfahren alle Spekulationen, dass seine Kontrahenten noch eine Chance haben könnten. Der Spitzenreiter lag bei den ersten Zwischenzeiten vor Schleck, büßte in der Endphase aber noch 29 Sekunden auf den jungen Luxemburger ein.
Auf dem letzten Flachstück nach Mailand könnte wohl nur noch ein Sturz den ersten Giro-Erfolg von Di Luca verhindern. Die letzte Giro-Etappe wird in der Regel im Massensprint entschieden, so dass Veränderungen im Gesamtklassement nicht mehr stattfinden. Im Vorjahr hatte Gerolsteiner-Sprinter Robert Förster die Schlussetappe in Mailand gewonnen. Der Markkleeberger ist in diesem Jahr aber bereits ausgestiegen.
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