Profi-Radsport

Im CONI-Verhör

Di Luca beteuert weiter seine Unschuld

14.07.2007 - (sid/dpa) - Das nationale Olympische Komitee Italiens (CONI) hat sich am Samstagmorgen Danilo Di Luca zur Brust genommen und wegen dessen möglicher Verwicklung in die Doping-Affäre "Oil for Drugs" befragt. Der Giro-Sieger, der in Begleitung seines Rechtsanwalts erschien, wurde von CONI-Chefermittler Ettore Torri vernommen.

Der italienische Radstar beteuerte seine Unschuld. «Ich habe alles gesagt. Nun bin ich zuversichtlich und denke an meine Vorbereitung auf die Rad-Weltmeisterschaft», sagte der 31 Jahre alte Radprofi nach seiner Anhörung in Rom.

«Di Luca hat alle Fragen beantwortet. Er hat gesagt, dass er mit der Angelegenheit nichts zu tun habe und nichts wisse», sagte Chefermittler Torri nach der Anhörung.

Di Luca hatte vor einigen Tagen einen Teilerfolg errungen, als ein Untersuchungsrichter in Pescara auf Anweisung des Staatsanwalts die gegen ihn laufenden Doping-Ermittlungen eingestellt hatte.

Di Luca war beschuldigt worden, Kunde des umstrittenen Sportarztes Carlo Santuccione zu sein. Nach Informationen italienischer Medien hatte die Polizei Telefongespräche von Di Luca mit Santuccione abgehört. Zudem existiere ein Video, das Di Luca bei Santuccione zeige, während der Mediziner eine Spritze mit EPO-Doping für den Radprofi vorbereite. Nach Angaben von Di Lucas Rechtsanwalt beziehen sich die Angaben alle auf die Ermittlungen aus dem Jahr 2004.

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