Profi-Radsport

Rücktritt ausgeschlossen

Rasmussen: Mein Team hat mir den Toursieg geraubt

27.07.2007 - Kopenhagen (dpa/Ra) - Der von der Tour de France ausgeschlossene Michael Rasmussen hat einen Rücktritt vom Profi-Radsport kategorisch ausgeschlossen.

«Ich kann versichern, dass ich meine Karriere als Fahrer nicht beenden werde», sagte Rasmussen der dänischen Tageszeitung «Politiken». Der Däne war am 25. Juli von seinem Team Rabobank als Tour-Gesamtführender aus dem Rennen genommen und kurz darauf entlassen worden. Rasmussen wird vorgeworfen, mehrere Doping-Kontrolltermine verpasst zu haben. Auch aus dem dänischen Nationalteam wurde der 33-Jährige ausgeschlossen.

«Ich bin immer noch sehr, sehr betrübt. Ich kann immer noch nicht verstehen, was passiert ist», betonte Rasmussen. Er warf den Team-Verantwortlichen vor, ihm den Gesamtsieg bei der Frankreich-Rundfahrt «geraubt» zu haben. «Es ist kein Geheimnis, dass ich wütend auf Rabobank-Teammanager Theo de Rooy bin. Die Entscheidung beruhte allein auf seiner Initiative», erklärte der Däne.

Rasmussen sagte, er fühle sich nicht verpflichtet, öffentlich über seinen Aufenthalts-Ort während der Tour-Vorbereitung im Juni Auskunft zu geben. Er hatte zugeben müssen, nicht wie angegeben in Mexiko, sondern in Italien in den Dolomiten trainiert zu haben. Auf diese Weise hatte er sich Trainingskontrollen entzogen. Wegen dieser Verschleierung sei Rasmussen suspendiert worden, erklärte das Team Rabobank.

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