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27.07.2007 - (sid) - Die Tour de France will nichts mehr mit der UCI zu tun haben. Tour-Chef Christian Prudhomme wirft dem Radsportweltverband im Interview mit der Süddeutschen Zeitung (Samstag-Ausgabe) vor, im Anti-Doping-Kampf versagt zu haben. "Sie taugt nichts, wir werden nicht mehr mit der UCI zusammenarbeiten", sagte Prudhomme und fügte an, die UCI habe niemals eine saubere Tour gewollt.
Die UCI habe gewusst, dass sich der Däne Michael Rasmussen entgegen eigener Angaben nicht in Mexiko, sondern in Italien aufgehalten habe. Es sei unglaublich, "dass sie uns nichts gesagt haben". Der Tour-Chef kündigte an, im nächsten Jahr mit der Weltantidoping-Agentur Wada zu kooperieren. Zwar könne ein Fall wie Winokurow auch dann noch passieren, aber ein Fall Rasmussen nie wieder.
Unterdessen hat die UCI ihr Vorgehen im Fall Rasmussen am Freitagnachmittag gerechtfertigt. Sie wolle sich in naher Zukunft des Falles annehmen.
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