Profi-Radsport

Im Überblick

D-Tour mit strengen Antidoping-Maßnahmen

09.08.2007 - Hamburg (dpa/Ra) - Die Veranstalter der Deutschland-Tour haben für das am 10. August beginnende Rennen ein strenges Anti-Doping-Programm beschlossen.

Auf folgende Maßnahmen haben sich Organisatoren und Verbände geeinigt:

- Einrichtung einer Steuerungsgruppe mit Vertretern von Weltverband UCI, Bund Deutscher Radfahrer und Veranstalter. Die Steuerungsgruppe koordiniert Doping-Kontrollen und mögliche Sanktionen.

- Einrichtung einer mobilen Task Force, die während der Rundfahrt im Auftrag der Steuerungsgruppe die Anti-Doping-Maßnahmen überwacht

- zusätzliche Blutkontrollen bei Tour-Teilnehmern zu Beginn der Rundfahrt sowie mehr Urin-Kontrollen von Fahrern nach den Etappen

- lückenloser Einsatz von sogenannten Chaperons, die im Ziel alle für Doping-Kontrollen ausgewählte Fahrer in Empfang nehmen und zur Kontrolle begleiten

- alle Fahrer müssen vor dem Tour-Start die UCI-Ehrenerklärung unterschreiben und damit versichern, dass sie nicht gedopt haben und nicht dopen werden

- Auszahlung von Prämien nur, wenn erfolgte Dopingproben zweifelsfrei negativ ausgefallen sind

- Start der Kampagne «Bleib sauber - Live clean», deren Logo unter anderem auch auf das Gelbe Trikot des Gesamtführenden gedruckt wird