Aktuelle Nachrichten
Continental-News
Hintergrund
Ergebnisse
Teams
Fahrer
Videos
Live-Ticker
TV-Termine
Giro d'Italia
Tour de France
Deutschland Tour
Vuelta a España
Archiv
RSN-Archiv 1996-2007
Kleinanzeigen
Links
Vereinsdatenbank
Lexikon
WAP / PDA
Homepage-News
RSS-Feed
Radsport-Aktiv.de
Radsport-News.com
Mediadaten
Produktinformationen
Datenschutz
Kontakt / Impressum
12.08.2007 - Bretten (dpa/Ra) - Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) muss sich auch im Fall Udo Sprenger an seinen eigenen, hohen Ansprüchen im Anti-Doping-Kampf messen lassen. Gegen den Verbands-Vize laufen staatsanwaltliche Ermittlungen.
Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden ermittelt gegen Sprenger in Zusammenhang mit dessen Klage gegen einen vom Fernsehen präsentierten unbekannten Ankläger. Sprenger nimmt seine Aufgaben als zweithöchster Repräsentant des Dachverbandes, der sich den Anti-Doping-Kampf so plakativ auf die Fahnen schrieb, aber weiter wahr. «Der BDR-Vorstand hat mir einstimmig sein Vertrauen ausgesprochen», sagte Sprenger der deutschen Presse-Agentur dpa.
Sprenger war am 25. Juni in einer ARD-Fernsehsendung durch einen anonymen Zeugen beschuldigt worden, in seiner Zeit als Teamchef des Teams Nürnberger schwarze Kassen für die Beschaffung von Doping-Mitteln geführt zu haben. Daraufhin hatte der Verantwortliche des Verbandes für die Aufstellung der WM-Mannschaft Anzeige gegen unbekannt erstattet. In dieser Sache gibt es laut einer Mitteilung des BDR keine neuen Erkenntnisse.
«Das Verfahren gegen mich musste auf Grund der öffentlichen Vorwürfe routinemäßig eingeleitet werden», erklärte der pensionierte Kriminalbeamte Sprenger (Drogen-Dezernat) in einer Pressemitteilung des Verbandes. Vorher hatte der Funktionär die laufenden Ermittlungen gegen ihn bestätigt. Auch bei der Deutschland-Tour widmete er sich seiner Aufgabe, die Nationalmannschaft für die WM im September in Stuttgart zusammenzustellen. Er verhandelte unter anderen mit Hans-Michael Holczer, dem Manager des Teams Gerolsteiner.
Sprenger ist nicht die einzige Personalie, die den BDR belastet, der erst kürzlich die Finanzierung der WM auch gegen Widerstände aus dem Bundesinnenministerium durchsetzte. Bei der nächsten Präsidiumssitzung soll unter dem Vorsitz Rudolf Scharpings endlich der WM-Einsatz von Andreas Klöden und Erik Zabel geklärt werden. Die Sitzung findet am 29. August in Frankfurt statt.
Vize-Weltmeister Zabel ist seit seiner Doping-Beichte als WM-Starter für Stuttgart fragwürdig. Zumal nach seinem Olympia-Verzicht für Peking, den er selbst damit begründete, sein eigenes Team «nicht belasten» zu wollen. Klöden fährt für das umstrittene Astana-Team, das drei Doping-Fälle in den vergangenen zwei Monaten zu beklagen hatte. Die Beichten zahlreicher Fahrer und Ärzte sprechen dafür, dass auch in seinem früheren Team Telekom Doping flächendeckend betrieben wurde.
Klöden leugnete stets jede Mitwisserschaft und attackierte während der für ihn nach dem Team-Rückzug vorzeitig zu Ende gegangenen Tour de France den Doping-Geständigen Jörg Jaksche. Fakt ist aber auch, dass gegen Klöden, der nach eigenem Bekunden bis zum plötzlichen Tour-Aus 14 Mal getestet wurde, nie etwas vorlag.
Glasner gewinnt 5. Etappe der Tour of Thailand (05.09.2008)
Comeback eines deutschen Klassikers (04.09.2008)
FC Rheinland-Pfalz wird 2009 Kontinental-Team (03.09.2008)
Re: Deutschland Tour 2008 (06.09.2008)
Re: Wieviele trad. dt. Profi-Rennen werden bald nicht mehr existieren? (05.09.2008)
Re: Gerüchteküche: Lance Comeback 2009 (05.09.2008)
Re: Älteste Radklassiker Deutschlands ist zurück (05.09.2008)
Älteste Radklassiker Deutschlands ist zurück (05.09.2008)