Zitat der Woche:
"Ich kann noch gar nicht begreifen, dass ich jetzt Zweiter der Tour bin!"
(Gerolsteiner-Profi Bernhard Kohl nach der 15. Tour-Etappe)
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15.08.2007 - (Ra) - Gerald Ciolek zog im richtigen Moment den Joker, Robert Försters Körper ist müde und Paul Martens Mitausreißer war am Ende nicht stark genug. Stimmen zur 6. Etappe.
Gerald Ciolek (IT-Mobile, Tagessieger): Die Deutschland-Tour ist eines der größten Rennen, die ich in diesem Jahr fahre, umso glücklicher bin ich, dass es nun mit dem Sieg geklappt hat. Ich habe lange gepokert, um nicht wieder zu früh im Wind zu stehen, und dies hat sich heute ausgezahlt. Mein Dank gilt der Mannschaft. Sie hat den ganzen Tag für den Erfolg gearbeitet. Zuerst hat sie entscheidend dazu beigetragen, die Ausreißer zu stellen, und mich auf den letzten drei Kilometern perfekt in Position gefahren.
Niki Terpstra (Milram, Gewinner des Bergtrikots): Ich bin sehr glücklich mit meinem Trikot, ich hätte niemals erwartet, hier ein Trikot zu gewinnen. Das ist mein bisher größter Erfolg auf der Straße. Das finale heute war sehr gefährlich und alle waren frisch, das ging ganz schön hart zur Sache.
Paul Martens (Skil Shimano, Ausreißer): Bis zu den letzten 30 Kilometern hatte ich nicht damit gerechnet, dass wir durchkommen. Aber als wir da noch genügend Vorsprung hatten, habe ich mir schon Hoffnungen gemacht. Aber leider war mein Mitstreiter nicht mehr so stark.
Oscar Pellicioli (Sportlicher Leiter Team Milram): Das hier ist ein Profirennen und keins für Amateure. Was war das für ein Finale. Normalerweise hätte das Ziel weit vor diesen Kurven sein müssen. Wer hat sich das ausgedacht? Wer so ein Finale macht, denkt nicht an die Sicherheit der Fahrer.
Steffen Wesemann (Team Wiesenhof): Das war ein völlig unerwartet schnelles Rennen nach dem Tag gestern. Besonders am Anfang der Etappe war das Tempo enorm hoch. Wir waren bis kurz vor der Ziellinie vorne mit dabei. Schade, dass uns am Ende das Quäntchen Glück gefehlt hat.
Robert Förster (Gerolsteiner, Auftaktsieger): Man kann nicht immer gewinnen. Nach der Tour ist es schwer, sich zu konzentrieren. Der Körper ist müde und auch der Geist will nicht immer so und bei einer Kamikaze-Anfahrt wie heute muss man eben 100 Prozent konzentriert sein.
Jan Schaffrath (Sportlicher Leiter T-Mobile): Wir haben hier von Anfang an gute Arbeit geleistet. Zwei Mal hat's nicht ganz so geklappt, aber ich habe der Mannschaft gesagt, wir sind richtig gut und wir schaffen das. Heute kam die Erlösung und das genau zur richtigen Zeit.
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