Profi-Radsport

Freire fährt bei Vuelta ins Goldtrikot

Zabel verliert Petacchi und wird Vierter

02.09.2007 - (sid(dpa/Ra) - Das erste Wochenende der 62. Spanien-Rundfahrt lief für die Milram-Sprintstars Erik Zabel und Alessandro Petacchi gar nicht nach Wunsch. Auf der zweiten Etappe über 148,7km von Alliarz nach Santiago de Compostela musste sich Zabel mit dem vierten Platz begnügen, den Sieg und damit auch das Goldtrikot holte sich stattdessen der Spanier Oscar Freire.

Am Samstag hatte Zabels Teamkollege Alessandro Petacchi auf dem 153,5km langen Auftaktstück rund um Vigo den dritten Platz hinter Tagessieger Daniele Bennati und Freire belegt. Bennati konnte am Sonntag nicht in die Entscheidung eingreifen, nachdem er zwei Kilometer vor dem Ziel in einem Massensturz verwickelt worden war.

Zabel sollte bei seinem vierten Platz eigentlich nur den Sprint für Petacchi anziehen, doch der Italiener ließ im Finish frühzeitig abreißen. So versuchte es der 37-Jährige aus Unna auf eigene Faust, wurde aber vor der Ziellinie noch von Freire sowie den zweit- und drittplatzierten Paolo Bettini (Italien) und Leonardo Duque (Kolumbien) übersprintet.

Nach dem Start der zweiten Etappe in Allariz bestimmten über weite Strecken die drei spanischen Ausreißer Gustavo Dominguez, Raul Garcia und Manuel Vazquez das Geschehen auf der welligen und bis kurz vor Schluss unspektakulären Etappe. Mehr als dreieinhalb Minuten Vorsprung gestattete das Feld dem Führungstrio nicht, ehe es die Verfolgung startete. Kurz vor dem Ziel gab es den für Bennati folgenschweren Sturz, nachdem sich der unglückliche Italiener heftig beim vermeintlichen Verursacher beschwert hatte.

Auf dem ersten Tagesabschnitt in Nordwestspanien hatte es tags zuvor bereits einen folgenschweren Sturz im Hauptfeld gegeben. Der Amerikaner Tom Danielson musste aufgeben, auch der ehemalige Giro-Sieger Damiano Cunego flog auf die Straße, fuhr aber weiter. Der Italiener hielt sich am Sonntag jedoch zurück.

Am Montag sind erneut noch einmal die Sprinter gefordert. Einen Tag vor der ersten schweren Bergetappe führt der Weg von Galizien in die Küstenregion Asturiens. Das Teilstück beginnt in Viveiro und endet nach 155km in Luarca.

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