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"Wir werden noch weiter um den Fortbestand des Teams kämpfen."
(Hans-Michael Holzcer, der noch keinen neuen Sponsor für sein Team gefunden hat)
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07.09.2007 - Saragossa (dpa) - Radprofi Erik Zabel fährt sich langsam in Weltmeisterschafts-Form. Der 37-jährige Berliner war der große Gewinner der 7. Etappe der 62. Spanien-Rundfahrt.
Zabel profitierte nach 176,6 Kilometern in Saragossa auch von einem Sturz im großen Feld etwa 2000 Meter vor dem Ziel und sicherte sich den achten Vuelta-Tagessieg seiner Karriere. Nachdem viele Fahrer in einer Baustelle zu Fall gekommen waren, bogen nur etwa 15 Profis auf die Zielgerade, von denen Zabel der Schnellste war. Er verwies den Australier Allan Davis und den italienischen Weltmeister Paolo Bettini auf die Plätze. Der dreifache Tagessieger Oscar Freire (Spanien) und der schnelle Italiener Daniele Bennati konnten nicht in den Schlussspurt eingreifen.
Mit seinem Erfolg sorgte Zabel gut drei Wochen vor der WM in Stuttgart für einen mächtigen Motivations-Schub. Aufgrund der Nominierung des zweifachen Vize-Weltmeisters aus Unna für die Titelkämpfe am 30. September hatte es nach seiner Doping-Beichte vom 24. Mai Kritik von verschiedenen Seiten gegeben. Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) hatte den 37-jährigen Zabel, der zuletzt auch die 3. Etappe der Deutschland-Tour gewonnen hatte, dennoch in den vorläufigen WM-Kader berufen.
Vor dem wichtigen Zeitfahren über 52,2 Kilometer von Carinena nach Saragossa gab es im Gesamtklassement der Vuelta keine Veränderungen. Weiter an der Spitze im Gold-Trikot fährt der Russe Wladimir Jefimkin mit 1:06 Minuten Vorsprung vor dem Vuelta-Sieger 2005, Denis Mentschow (Russland), und dem Spanier Carlos Sastre. Der starke Zeitfahrer, der Tour-de-France-Zweite Cadel Evans (Australien), hat 1:28 Minuten Rückstand auf Jefimkin.
«Nach dem Sturz kurz vor Schluss war von uns nur Velo ganz vorne. Der hat zum Glück gewartet und Ongarato hat mich aus der zweiten Gruppe noch nach vorne gefahren und ich kam dann durch und habe gewonnen», beschrieb Zabel die unübersichtliche Situation im turbulenten Finale von Saragossa. Alessandro Petacchi, für den Zabel bei der diesjährigen Vuelta schon zwei Mal vergeblich den Spurt angezogen hatte, war schon vor dem Zwischenfall nicht mehr an der Spitze des Feldes und hatte mit dem Rennausgang nichts zu tun.
35 Kilometer vor dem Ziel hatte sich im Feld auf breiter, gerader Straße ein erster Massensturz ereignet. Am schlimmsten erwischte es den belgischen Profi Bert Roesems, der mit Hüftverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden musste.
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