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11.10.2007 - Los Angeles (dpa/sid/Ra) - Der US-Amerikaner Floyd Landis wird seine zweijährige Sperre wegen Dopings und die Aberkennung des Tour de France-Sieges 2006 vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) anfechten. Dies kündigten die Anwälte des 31-Jährigen in Los Angeles an.
Landis war am 20. September vom Schiedsgericht der US-Antidoping-Agentur USADA des Testosteron-Dopings bei der Tour 2006 für schuldig befunden und für zwei Jahre bis zum 29. Januar 2009 gesperrt worden. Nach dem Urteil war ihm zudem vom Weltradsportverband UCI der Toursieg aberkannt worden. Als Gewinner der Frankreich-Rundfahrt 2006 wird seit dem 21. September Oscar Pereiro (Caisse d’Epargne) geführt. Der Spanier erhält am kommenden Montag mit 15-monatiger Verspätung das Gelbe Trikot für den Gesamtsieg.
«Um zu beweisen, dass die Anschuldigungen gegen mich falsch sind und ich die Tour de France 2006 sauber gewonnen habe, werde ich den Kampf für das, was richtig ist, fortsetzen», hieß es in einer von Landis’ Anwaltsbüro verbreiteten Erklärung. Nach der Entscheidung des US-Schiedsgerichts hatte Landis zunächst offen gelassen, ob er die oberste sportliche Rechtsinstanz anrufen werde.
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