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29.10.2007 - (Ra) - Jörg Jaksche hat seinem ehemaligen Teamchef Bjarne Riis vorgeworfen, ihm gedroht zu haben, um ihn von einem Dopinggeständnis abzuhalten. „Riis sagte mir: ‚Wenn Du auspackst, wirst Du nie wieder in den Radsport zurückkehren’. Dafür würde er sorgen“, wird Jaksche, der derzeit an der Antidopiung-Konferenz „"Play the Game"“ auf Island teilnimmt, auf der Veranstalter-Homepage thepulse2007.org zitiert.
Riis, für dessen CSC-Rennstall der des Dopings geständige Deutsche in der Saison 2004 fuhr, gab zu, mit Jaksche über das Thema gesprochen zu haben, bestritt aber, seinem ehemaligen Fahrer gedroht zu haben. „Ich habe ihm geraten, keine anderen Fahrer da reinzuziehen, denn dabei kann nichts Gutes bei rauskommen“, so Riis. „Vielleicht sagte ich ihm, es würde hart für ihn werden, wieder in den Radsport zurückzukehren, wenn er andere beschuldigen würde. Aber es ist Blödsinn, wenn er sagt, dass ich ihm gedroht hätte.“
Jaksche hatte im Zuge seines Dopinggeständnisses im Ende Juni auch von Dopingpraktiken bei seinem damaligen CSC-Team noch im Jahr 2004 berichtet. Riis bestreitet das bis heute.
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