Profi-Radsport

"Kein Platz mehr im Radsport"

McQuaid lässt Rasmussen fallen

10.11.2007 - (sid/Ra) - Der des Dopings verdächtige Däne Michael Rasmussen ist von Pat McQuaid, dem Präsidenten des Radsport-Weltverbandes UCI, hart kritisiert worden. "Eine Lüge ist für mich wie ein positiver Doping-Test", erklärte McQuaid, nachdem Rasmussen gestanden hatte, in der Saison 2007 falsche Angaben über einen Trainingsaufenthalt gemacht zu haben. Am Rande der Weltmeitschaften in Stuttgart Ende September hatte McQuaid noch bestritten, dass es einen "Dopingfall Rasmussen" gebe. Zu mehr als der Bemerkung: "Er steht unter besonderer Beobachtung", hatte sich der Ire damals nicht durchringen können.

"Wie sollen wir ihm noch vertrauen? Ich glaube nicht, dass Rasmussen noch einen Platz im Radsport hat", sagte McQuaid jetzt einem dänischen Fernsehsender. Rasmussen droht wegen der "Entziehung vor einer Dopingkontrolle" eine zweijährige Sperre. Der 33 Jahre alte ehemalige Rabobank-Fahrer und Bergspezialist war als Träger des Gelben Trikots bei der Tour de France von seinem Rennstall aus der Rundfahrt genommen und später von seinem Team entlassen entlassen worden.

Live-Ticker