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07.03.2008 - (sid/Ra) - Der Radsport-Weltverband UCI hat die Einleitungen von Disziplinarverfahren gegen die Mitinitiatoren des Konflikts um die am Sonntag beginnende Fernfahrt Paris-Nizza angekündigt.
Unabhängig von einer möglichen Entscheidung des Obersten Schiedsgerichtshofes CAS soll gegen Jean Pitallier als Präsidenten des französischen Radsportverbandes FFC und gegen Eric Boyer, den Vorsitzenden der Rennstall-Vereinigung AIGCP, ermittelt werden. Beiden wird mangelnde Loyalität gegenüber der UCI vorgeworfen.
Hinsichtlich des Starts der Profis von 20 Rennställen bei Paris-Nizza hatten sich Pitallier und Boyer auf die Seite des Veranstalters ASO gestellt und damit die Boykottdrohung des Weltverbandes unterlaufen.
Ungeachtet der scharfen UCI-Androhungen werden die ProTour-Mannschaften am Sonntag an den Start gehen. Das entschieden die Teams nach einer Sitzung der Rennstall-Vereinigung AIGCP. Zuvor hatte der Internationale Sportgerichtshof (CAS) einen Dringlichkeitsantrag der Mannschaften zurückgewiesen und sich in dieser Sache "als nicht zuständig" erklärt.
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