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Rabobank-Profi Grischa Niermann erklärt, wie er sein Rad gegen den Winter wappnet. [weiter]
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09.03.2008 - Berlin (dpa/sid) - Jörg Jaksche kann vom 30. Juni an wieder Rennen fahren, auch im höchstklassigen ProTour-Bereich. Der Weltradsport-Verband UCI hat nach Angaben Jaksches die Ein-Jahres-Sperre des Österreichischen Radsport-Verbandes gegen den in Kitzbühel lebenden Ansbacher und dessen Kronzeugen-Status anerkannt. «Mein Anwalt und UCI-Präsident Pat McQuaid persönlich haben mich davon unterrichtet», sagte Jaksche am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur dpa. Er rechne jetzt damit, dass die UCI möglicherweise auch gegen die Ärzte, Manager und Fahrer vorgeht, die Jaksche in seinen ausführlichen Aussagen benannt hatte.
"UCI-Chef Pat McQuaid hat mich am Wochenende angerufen und mir seine Entscheidung persönlich mitgeteilt. Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen. Jetzt ist diese bleierne Zeit endlich vorbei, ich kann wieder Pläne machen", sagte Jaksche. Er stelle zudem ein Umdenken im Weltverband fest: "Ein Kronzeuge wie ich muss nicht länger über Gebühr büßen für seine Offenheit. Man hat endlich kapiert hat, dass Doping eine Krake mit vielen Armen ist. Ein System, das von Teamchefs, Betreuern, Ärzten und Sportlern getragen wird."
Der 31-Jährige, der am Sonntag fünf Stunden in der Toskana trainierte, will sich jetzt verstärkt um eine neues ProTour-Team bemühen. «Ich bin optimistisch und ganz gut in Form», sagte Jaksche, der im Vorjahr langjähriges Doping in verschiedenen Profi-Teams zugegeben hatte.