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21.03.2008 - (sid/rsn) - Vermutlich am 30. März wird der Internationale Sportgerichtshof CAS im Fall Danilo di Luca ein Urteil sprechen. Der Giro-Sieger war vor den CAS gezogen, nachdem er wegen seiner mutmaßlichen Verbindung zum Doping-Arzt Carlo Santuccione für drei Monate gesperrt worden war. Dem Girosieger waren Kontakte zu Santuccione aus dem Jahr 2004 nachgewiesen worden. Ein konkretes Dopingvergehen konnte dem damaligen Liquigas-Kapitän aber nicht nachgewiesen werden.
Damit kommt das CAS-Urteil rechtzeitig vor dem nächsten Dopingprozess, in den der einstige ProTour-Gesamtsieger verwickelt ist. Ab dem 1. April muss sich di Luca vor der Disziplinarkommission des Italienischen Olympischen Komitees CONI verantworten. Dem Italiener droht eine zweijährige Sperre.
Das Verfahren stützt sich auf eine nach der Königsetappe des Giro d'Italia 2007 zum Monte Zoncolan veranlasste Zielkontrolle. Dabei wurden unnatürliche Testosteron-Werte bei Di Luca festgestellt. Sie reichten damals nicht für eine Verurteilung aus. Inzwischen sollen neue Nachweismethoden eine neue Beweislage ergeben haben.
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