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"Ich habe mich verpflichtet, für den Besten zu fahren. "
(Lance Armstrong zu seinem Start bei der Tour de France 2009)
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23.04.2008 - (sid/rsn) - Nachdem die Suche nach einem neuen Arbeitgeber bisher erfolglos blieb, denkt Jörg Jaksche nun über das Ende seiner Profikarriere nach. "Wenn ich bis Juli nichts finde, muss ich ehrlich zu mir sein - ewig kann und will ich nicht warten," sagte der 31-jährige Franke in einem Eurosport-Interview. Jaksche hatte sich im Sommer vergangenen Jahres als Dopingsünder geoutet und als Kronzeuge zur Verfügung gestellt. Das brachte ihm eine verkürzte Sperre ein, die am 30. Juni endet.
"Ich habe die Zusage, dass ich für ein ProTour-Team starten darf und auch bei ProTour-Rennen teilnehmen kann. Der Weltverband UCI und die Tour-Organisatoren ASO legen mir keine Steine in den Weg", sagt Jaksche, der sich sportlich für eine Fortsetzung seiner Karriere gerüstet sieht. "Ich bin so gut trainiert, habe so hart gearbeitet, dass ich jederzeit Rennen fahren kann."
Einen Arbeitgeber hat der Rundfahrt-Spezialist bislang aber noch nicht gefunden. Der Franke glaubt, dass ihm seine Dopingbeichten mehr geschadet als genutzt haben: "Keiner will Nestbeschmutzer. Leute lieben Verrat, aber nicht Verräter," sagt Jaksche, der dabei "die Ehrlichkeit im Umgang mit der Vergangenheit vermisst".
Nach vergeblichen Anfragen im Ausland rechnet er sich nun bessere Chancen im deutschsprachigen Raum aus. Unschöne Reaktionen aus Fahrerkreisen fürchtet Jaksche im Falle seiner Rückkehr nicht: "Ich hätte kein schlechtes Gefühl den Fahrern gegenüber. Der Kontakt zu den Profis, die ich jetzt treffe, ist ganz normal." Der in Salzburg lebende Paris-Nizza-Sieger von 2004 ist überzeugt, dass der Radsport zumindest teilweise auf dem richtigen Weg ist. "Es hat sich schon etwas geändert, deshalb gehe ich davon aus, dass ich wieder durchaus erfolgreich sein könnte."
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