Zitat der Woche:
"Wir werden noch weiter um den Fortbestand des Teams kämpfen."
(Hans-Michael Holzcer, der noch keinen neuen Sponsor für sein Team gefunden hat)
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10.05.2008 - (rsn/sid) - Das Team Slipstream hat den Auftakt des Giro d`Italia für sich entschieden. Auf der ersten Etappe, einem 23,6 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren rund um Palermo, setzte sich der US-Zweitdivisionär mit sechs Sekunden Vorsprung gegen das Team CSC durch. Das Team High Road wurde mit sieben Sekunden Rückstand dritter. Das Team Astana um Andreas Klöden war im Ziel 29 Sekunden langsamer als die Tagessieger und belegte Rang sieben.
Das Team Slipstream, das sich speziell auf das Mannschaftszeitfahren vorbereitet hatte und viele starke Rouleure im Aufgebot hat, wurde vom US-Amerikaner Christian Vandevelde ins Ziel geführt. Dieser ist dadurch auch der erste Träger des Rosa Trikots.
Der T-Mobile-Nachfolger High Road wäre beinahe noch an die Bestzeit herangekommen. Allerdings musste der US-Rennstall das Tempo drosseln, als Teamkapitän Kanstantin Siutsou Probleme hatte, dem hohen Tempo zu folgen. Jan Schaffrath, Sportlicher Leiter bei High Road, war mit seinen Fahrern trotz des verpassten Sieges sehr zufrieden. Schaffrath: "Das ist eine hervorragende Platzierung für meine Mannschaft."
Hinter High Road kam der überraschend starke Zweitdivisionär Barloworld um den Österreicher Christian Pfannberger auf den vierten Platz. Liquigas wurde fünfter.
Das Astana-Team konnte mit seiner Dreierspitze Andreas Klöden, Alberto Contador und Levi Leipheimer nicht ganz mit den besten Mannschaften mithalten. Überraschenderweise konnte der kasachische Rennstall auch auf die Konkurrenten um den Gesamtsieg nur wenig Zeit herausfahren. Die LPR-Mannschaft um Vorjahressieger Danilo Di Luca war auf Rang sechs sogar noch eine Sekunde schneller als Klöden und Co. Der PVC Serramenti-Equipe um Gilberto Simoni konnte Astana 22 Sekunden abnehmen. Viel Zeit verlor das Team Rabobank um Kapitän Denis Menchow. Für die Niederländer, die im Ziel über eine Minute auf Slipstream verloren, bedeutete dies nur Rang 15.
Die beiden deutschen Teams, Milram (+45sec) und Gerolsteiner (+54sec), konnten nicht in die Entscheidung eingreifen und belegten am Ende die Plätze elf und 13. Christian Henn, Sportlicher Leiter von Gerolsteiner, nahm diese Platzierung als gutes Vorzeichen. "Ich bin nicht abergläubisch. Aber vielleicht ist es ja gutes Omen",
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