Zitat der Woche:
"Wir werden noch weiter um den Fortbestand des Teams kämpfen."
(Hans-Michael Holzcer, der noch keinen neuen Sponsor für sein Team gefunden hat)
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12.05.2008 - (rsn) - Riccardo Ricco ist wieder da. Nach einem verkorksten Frühjahr mit Sturzpech und Krankheiten, zeigte sich der 24-jährige Saunier-Duval-Kapitän auf der zweiten Etappe des Giro d'Italia wieder in Topform, was den endschnellen Kletterspezialisten für die kommenden Tage positiv stimmt.
Nach seiner starken Saison 2007, wo er unter anderem eine schwere Giro-Etappe gewinnen konnte und die Vuelta auf Rang sechs beendete, lief es zu Jahresbeginn bei Ricco alles andere als rund. "Ich hatte in letzter Zeit sehr viel Pech", so Ricco. "Bei Tirreno-Adriatico bin ich gleich zwei Mal gestürzt, auch bei der Baskenland-Rundfahrt lag ich auf der Straße. Vor den Ardennen-Klassikern hatte ich dann eine Grippe."
Auch die zweite Etappe beim Giro lief für den 24-jährigen Italiener nicht wirklich rund. "Ich war auch in den Sturz von Zabriskie verwickelt. Zum Glück ist bei mir nichts schlimmes passiert. Vielleicht hat mich dieser Sturz sogar noch hungriger auf den Sieg gemacht.
Diesen Etappenerfolg hatte sich Ricco schon am Morgen vor dem Etappenstart vorgenommen. Nach 207 Kilometern konnte Ricco, auch mit der Hilfe seines Teams, die Vorsätze in Taten umsetzen und sich seinen ersten Saisonsieg schnappen.
"Wir haben am Schluss einen großartigen Sprint geliefert und es tat gut, Di Luca zu besiegen. Das zeigt mir, dass ich in guter Form bin."
Für den weiteren Giro hat Ricco noch große Ziele. Im Vergleich zum Vorjahr sieht er sich einen Schritt weiter. "Ich bin frischer, aber auch ruhiger als im letzten Jahr", sagte der Saunier Duval-Kapitän, der seine Bestform im Hochgebirge haben möchte. "Noch bin ich nicht bei 100 Prozent, aber wenn man Di Luca und Rebellin schlägt, dann kann die Form nicht so schlecht sein. In den Bergen möchte ich in Bestform sein. Dort möchte ich dann auch um den Giro-Sieg kämpfen."
Die schweren Bergetappen hat Ricco schon alle im Vorfeld des Giros abgefahren. Als besonders schwer sieht Ricco das 15. Teilstück an. "Das könnte aber auch gut für mich sein, denn im letzten Jahr habe ich ebenfalls die 15. Etappe gewonnen", gibt sich der Kletterspezialist abergläubisch.
Quelle: cyclingnews.com
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