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"Ich schaue nicht zurück im Zorn. Es war alles in Ordnung."
(Erik Zabel (Milram) nach dem Münsterland-Giro, seinem letzten Straßenrennen in Deutschland)
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27.05.2008 - (rsn) - Am zweiten Ruhetag des Giro d`Italia meldet sich Andreas Klöden auf seiner Homepage seit längerer Zeit wieder zu Wort und bilanziert seine erste Italien-Rundfahrt. Der 32-Jährige spricht von „gemischten Gefühlen“. Die letzten Tage in den Bergen liefen für den Astana-Profi, auch aufgrund einer eingefangenen Erkältung, alles andere als nach Wunsch.
„Leider habe ich mir durch das viele schlechte Wetter einen Infekt eingefangen und auch mit einer Allergie zu kämpfen, was dazu führt, dass die Atemwege nicht ganz frei sind und ich teilweise nicht richtige Luft bekomme“, erklärt Klöden. „Das Ärgerliche daran ist, dass es genau vor den Bergetappen passiert ist.“
Während Klöden auf der ersten Dolomiten-Etappe bis drei Kilometer vor dem Ziel mit den Favoriten mitfahren konnte und den Abstand noch in Grenzen hielt, ging am Tag darauf, auf der 15. Etappe, nicht viel. Klöden: „Ich hatte von Anfang an ganz schlechte Beine, und wegen des kühlen Wetters in den Bergen ist es mit der Erkältung dann auch nicht besser geworden.“
Doch nicht nur die Erkältung verhinderte eine bessere Platzierung des Cottbusers. “Bereits bei der siebten Etappe verlor ich leider ca. 50 Sekunden auf meine Mitstreiter. Dort ist mir ein taktischer Fehler unterlaufen, als ich am Anstieg in der Gruppe zu weit hinten gefahren bin“, gab Klöden zu. „Ich hatte offen gesagt so früh noch nicht mit einer Attacke von Di Luca und Co. gerechnet. Alberto war aber aufmerksamer und in der kleinen Gruppe dabei, so dass mir in dem Moment hinten die Hände gebunden waren.“
Zufrieden war Klöden mit dem ersten langen Zeitfahren, dass er auf dem dritten Platz beendete. Dort verspielte er jedoch eine bessere Platzierung durch einen Hungerast auf den letzten Kilometern. „So wurde das letzte Drittel des Zeitfahrens regelrecht zur Qual“, so Klöden.
Die Chance auf eine Spitzenplatzierung beim Giro ist für den Rundfahrtenspezialisten dahin. Ans Aufgeben denkt Klöden jedoch nicht. „Ich werde mich jetzt ganz in den Dienst von Alberto und der Mannschaft stellen. Ich bin mir sicher, dass er stark genug ist, den Giro zu gewinnen.“, traut der 32-Jährige seinem Teamkollegen den ganz großen Schlag zu.
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