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"Ich schaue nicht zurück im Zorn. Es war alles in Ordnung."
(Erik Zabel (Milram) nach dem Münsterland-Giro, seinem letzten Straßenrennen in Deutschland)
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28.05.2008 - (rsn) – Team Gerolsteiner war auf der 1. Etappe der Bayern-Rundfahrt die dominierende Mannschaft – aber am Ende jubelte Gerald Ciolek (High Road). Dabei fehlte nicht viel und Fabian Wegmann hätte die Bemühungen seiner Teamkollegen gekrönt. Der deutsche Meister wurde bei der Bergankunft in St. Englmar im Bergaufsprint Zweiter und sackte kurz hinter dem Ziel in einer Mischung aus Erschöpfung und Enttäuschung über dem Lenker seiner Rennmaschine zusammen.
"Das war wirklich eine schwere Etappe, und der zweite Platz ist daher ein gutes Ergebnis. Sicher hätte ich mich gerne für die tolle Mannschaftsleistung mit dem Sieg bedankt. Aber auch so ist die Ausgangslage gut. Ich habe das Gelbe Trikot vor Augen", zeigte sich Wegmann, nachdem er durchgeschnauft hatte, wieder gewohnt optimistisch.
Gerolsteiner hatten zum Auftakt der Rundfahrt im Freistaat den Ton angegeben. "Wir haben alles kontrolliert und alles zugefahren", sagte Wegmann zur Teamleistung. Der 27-Jährige war es dann schließlich selbst, der die Vorgaben umsetzte. "Wir wollen hier die ganze Zeit vorne fahren", erklärte er. Davon hielt ihn im Finale auch eine kaputte Schaltung nach einer Kollision mit einem Kontrahenten nicht ab. "Die hat gerade noch so gehalten. Kurz nach der Ziellinie ist sie dann auseinander geflogen", so Wegmann.
Im Kampf um den Tagessieg hatte vor allem Markus Fothen (Wegmann: "Er hat mir den Sprint prima angefahren") seinen Teamkameraden unterstützt und ist nach dem Einbruch von Vorjahressieger Stefan Schumacher nun Gerolsteiners Mann für die Gesamtwertung. Eine Titelverteidigung ist für die Eifel-Equipe noch möglich. Nur nicht mehr für Schumacher.
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