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"Ich weiß nicht, ob ich mich daran gewöhnen werde, dass mich die Leute jetzt Sir Chris nennen."
(Der von der Queen zum Ritter geschlagene vierfache Bahn-Olympiasieger Chris Hoy)
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17.07.2008 - Lavelanet (dpa/sid/rsn) - Der Italiener Riccardo Ricco ist als dritter Fahrer bei der diesjährigen Tour de France positiv auf EPO getestet worden. Dies bestätigte die französische Antidoping- Agentur AFLD vor dem Start der 12. Etappe in Lavelanet.
Der 24-Jährige vom spanischen Team Saunier-Duval sei nach der 4. Etappe, dem Zeitfahren in Cholet, des Dopings mit dem Präparat CERA überführt worden. CERA ist ein Dopingmittel der dritten EPO- Generation. Riccos Team zog direkt die Konsequenzen aus dem Vorfall um seinen Kapitän und schickte die Mannschaft erst gar nicht mehr zum Start der 12. Etappe nach Lavelanet.
"Wir haben beschlossen, den Rennbetrieb einzustellen, bis wir herausgefunden haben, was passiert ist. Ricco ist nicht irgendein Fahrer, er ist ein Top-Fahrer", sagte Teamsprecher Matxin Fernandez. Ricco war noch vor dem Start der Etappe von der Polizei verhört und in einem Teamfahrzeug von ihr mitgenommen worden.
Der diesjährige Giro-Zweite hatte bei der 95. Tour de France zwei Etappen gewonnen. Der Kletterspezialist war bei den beiden Bergankünften in Super-Besse am vergangenen Donnerstag (6. Etappe) und in Bangneres-de-Bigorre am Sonntag (9. Etappe) seinen Konkurrenten auf und davon gefahren. Ricco hatte vor seinem Tour-Ausschluss das Gepunktete Trikot des Führenden der Bergwertung getragen.
Nicht überrascht zeigte sich Gerolsteiner-Teamchef Hans-Michael Holczer: "Dazu fällt mir nichts mehr ein. Ich gehe jetzt davon aus, das Ricco nicht der letzte Dopingsünder ist. Man darf es ja kaum laut sagen, aber bei ihm hatten es viele erwartet," sagte Holczer.
Zuvor waren bereits die beiden Spanier Manuel Beltran (Liquigas) und Moises Dueñas Nevado (Barloworld) als Doper entlarvt worden. Auch ihnen war der Missbrauch von Epo nachgewiesen worden.Später mehr
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