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Zitat der Woche:

"Ich weiß nicht, ob ich mich daran gewöhnen werde, dass mich die Leute jetzt Sir Chris nennen."

(Der von der Queen zum Ritter geschlagene vierfache Bahn-Olympiasieger Chris Hoy)

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Reaktionen auf den Dopingfall Ricco

ARD wird weiter die Tour übertragen

17.07.2008 - Lavelanet (dpa/rsn) – Auch nach dem Dopingfall Riccardo Ricco und dem Rückzug von dessen Saunier Duval-Team von der Tour de France werden ARD und ZDF weiter live von der Frankreich-Rundfahrt berichten. «Wir übertragen weiter. Ein mögliches Szenario, unsere jetzige Haltung zu überdenken, wäre es, wenn noch mehr Mannschaften die Tour verlassen würden und der sportliche Wert grundsätzlich infrage gestellt würde», sagte ARD-Sprecher Rolf-Dieter Ganz.

Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes DOSB, nannte es angesichts der drei jüngsten Dopingfälle «erschreckend, dass der erforderliche Sinneswandel im Radsport trotz vieler Anstrengungen im Anti-Dopingkampf offensichtlich immer noch nicht vollzogen wurde. Es wird mit großer Dreistigkeit weiter gedopt.» Wilhelm Schänzer, Dopingexperte und Leiter des Instituts für Biochemie an der Sporthochschule Köln, sagte der Tageszeitung «Die Welt» (Freitagsausgabe): «In jedem Fall hat der Versuch des Radsports, sich selbst zu säubern, mit den jüngsten Entdeckungen einen erheblichen Rückschlag erlitten.»

Im Teilnehmer-Feld wurde mit Unverständnis auf die neuesten Skandal-Nachrichten reagiert. «Das tut uns allen so weh. Man steht fassungslos davor», meinte der Berliner Jens Voigt (CSC). Der sportliche Leiter des T-Mobile-Nachfolgers Columbia, Rolf Aldag, sagte: «Das ist ein Riesenschlag für die Tour und den Radsport.» Aldag hatte im Mai 2007 selbst Doping in den 90er Jahren gestanden.