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Zitat der Woche:
"Ich weiß nicht, ob ich mich daran gewöhnen werde, dass mich die Leute jetzt Sir Chris nennen."
(Der von der Queen zum Ritter geschlagene vierfache Bahn-Olympiasieger Chris Hoy)
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17.07.2008 - (sid) - Die Veranstalter der Tour de France sehen sich in einer Schlacht gegen Doping-Betrüger und wähnen sich trotz dreier EPO-Fälle bei der laufenden Frankreich-Rundfahrt auf einem guten Weg. "Wir sind dabei, eine Schlacht zu gewinnen", sagte der Chef der veranstaltenden Amaury Sport Organisation (ASO), Patrice Clerc, nachdem der Italiener Riccardo Ricco (Saunier Duval) am Donnerstag als dritter Fahrer nach einer positiven Dopingkontrolle aus dem Rennen genommen worden war.
Allerdings räumte der Franzose auch ein, dass die Erneuerung des Radsports nicht von heute auf morgen gelingen werde: "Es wird seine Zeit dauern, aber Schritt für Schritt werden wir einer akzeptablen Situation näher kommen", meinte Clerc und betonte: "Jeder positive Dopingtest ist eine gute Nachricht für die sauberen Fahrer, und davon gibt es reichlich im Feld."
Tourdirektor Christian Prudhomme lobte unterdessen erneut die Kontrollen, die in diesem Jahr erstmals unter der Hoheit der französischen Anti-Doping-Agentur AFLD durchgeführt werden: "Vor ein paar Jahren hat man über die Tests noch gelacht, aber jetzt zeigen sie ihre Wirkung. Es zahlt sich aus, dass wir mit der AFLD eine unabhängige Institution an unserer Seite haben."
Über mögliches systematisches Doping im Saunier Duval-Team, das nach Bekanntwerden der Vorgänge um seinen Kapitän sofort die gesamte Mannschaft zurückgezogen hatte, wollte Prudhomme nicht spekulieren: "Der Rückzug kann entweder als Verantwortungsbewusstsein oder als Schuldeingeständnis gewertet werden. Ich weiß es nicht." Allerdings machte Prudhomme aus seinem Misstrauen dem Rennstall und seinem Teamchef Mauro Gianetti gegenüber keinen Hehl: "Der Manager ist ein Mann von schlechtem Ruf. Und was die Mannschaft auf der Hautacam-Etappe gezeigt hat, war für meinen Geschmack etwas zu beeindruckend."
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