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Rabobank-Profi Grischa Niermann erklärt, wie er sein Rad gegen den Winter wappnet. [weiter]
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24.08.2008 - Hamburg (dpa/rsn) – Nachdem auch Andreas Klöden (Astana) auf einen Start bei der am 29. August in Kitzbühel beginnenden Deutschland Tour verzichtet, deutet beim wichtigsten deutschen Radrennen viel auf ein Duell zwischen Titelverteidiger Jens Voigt (CSC-Saxo Bank) und dem wieder genesenen Linus Gerdemann (Columbia) hin. Klöden wird, statt in seinem Heimatland auf Sieg zu fahren, seinen Kapitän Alberto Contador bei der Spanien-Rundfahrt (30. August - 21. September) als Edelhelfer unterstützen.
Dass einer seiner mutmaßlich schärfsten Rivalen nicht antritt, nahm der Münsteraner Gerdemann gelassen zur Kenntnis. «Sicher hätte Klöden zum Favoritenkreis gezählt, aber für mich macht das keinen Unterschied», sagte Gerdemann der Deutschen Presse-Agentur dpa. Während der 25-Jährige über Klödens Entscheidung insgeheim nicht enttäuscht sein dürfte, ist die Absage für die Veranstalter eine weitere schlechte Nachricht. «Wir müssen das so akzeptieren», kommentierte Upsolut-Sprecher Reinald Achilles.
Unabhängig von der Klöden-Absage zählt sich Gerdemann trotz seines beeindruckenden Comebacks mit dem Gesamtsieg der Tour de l’Ain und dem Gewinn des italienischen Eintagesrennens Coppa Agostini bescheiden nur «zum erweiterten Favoritenkreis». Für den 36-jährigen Voigt ist der Münsteraner, der erst vor fünf Monaten schwer gestürzt war und dabei einen Beinbruch und einen Kreuzbandanriss erlitten hatte, neben Tour-Überraschung Bernhard Kohl (Gerolsteiner) und Milram-Kapitän Christian Knees der schärfste Rivale auf dem Weg zum angestrebten dritten Triumph in Serie. «Die Deutschland Tour wird sein Höhepunkt», sagte Voigt der Zeitschrift «tv14». Zugleich gab sich der Berliner vor dem Prolog im Ski-Ort Kitzbühel kämpferisch: «Ich will gewinnen, aber ob es ein Hattrick wird oder nicht, ist mir egal.»