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"Ich weiß nicht, ob ich mich daran gewöhnen werde, dass mich die Leute jetzt Sir Chris nennen."

(Der von der Queen zum Ritter geschlagene vierfache Bahn-Olympiasieger Chris Hoy)

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Gerolsteiner vom Pech verfolgt

Fothen stürzt in der Abfahrt

Von Christoph Adamietz

01.09.2008 - (rsn) - Die Deutschland-Tour läuft auch am vierten Tag noch nicht nach dem Geschmack von Gerolsteiner. Eine Spitzenplatzierung in der Gesamtwertung ist nicht mehr möglich und auch der erhoffte Etappensieg lässt weiter auf sich warten. Auf der 3. Etappe über den Königsstuhl nach Wiesloch zeigte sich die Mannschaft von Hans-Michael Holczer wie am Vortag offensiv. Am Ende stand man jedoch wieder ohne zählbares Ergebnis dar.

Lange Zeit prägte Johannes Fröhlinger mit Christian Knees (Milram) die Etappe. Doch zu Zweit war das Duo am Ende gegen das große Feld chancenlos. "Im Vergleich zu gestern hatte heute wohl niemand Lust zu attackieren", sagte Fröhlinger nach dem Rennen zu Radsport News. Dennoch hatte Fröhlinger, der im nächsten Jahr für Milram fährt, zwischenzeitlich die Hoffnung, am Ende doch um den Etappensieg mitzukämpfen. "Nach 100 Kilometern hatten wir sieben Minuten. Wäre er auf 10 Minuten angewachsen, dann wäre was gegangen. So war es aber klar, dass es nicht reichen würde", so Fröhlinger, der mit Knees zusammen im Anstieg zum Kaiserstuhl 25 Kilometer vor dem Ziel wieder gestellt wurde.

Nachdem die Karte Fröhlinger gescheitert war, ruhten die Hoffnungen im Kampf um den Etappensieg für Gerolsteiner auf Markus Fothen. Der 26-jährige Gerolsteiner-Kapitän stürzte jedoch im Kampf um den Anschluss an die Gerdemann-Gruppe auf der Abfahrt hinab vom Königsstuhl. So erreichte Fothen als bester Gerolsteiner-Fahrer das Ziel auf Rang 26, 39 Sekunden hinter der ersten Gruppe. "Schade. Markus war kurz davor wieder zur Spitze aufzuschließen. Er wäre da auch vorne dabei geblieben. Er hat sich glücklicherweise nicht viel getan", so der Sportliche Leiter Christian Henn zu Radsport News.

Henn war mit der Leistung seiner Schützlinge dennoch zufrieden, auch wenn das nötige Resultat am Ende fehlte. "Die Jungs haben das, was wir besprochen haben, sehr gut umgesetzt", so Henn. "Columbia hat die Spitze aber nie wirklich weg kommen lassen. Sie fahren hier sehr stark. Ich kannte den Berg und wusste, dass der Vorsprung von Johannes und Knees nicht reichen würde."

An den nächsten Tage wird das Team Gerolsteiner weiter sein Heil in der Offensive suchen. "Wir waren jetzt mit Bernhard Kohl und Johannes Fröhlinger vorne. So müssen wir weitermachen. Vielleicht klappt es dann auch mit dem Etappensieg", kündigte Henn an.