|
|
Zitat der Woche:
"Ich schaue nicht zurück im Zorn. Es war alles in Ordnung."
(Erik Zabel nach dem Münsterland-Giro, seinem letzten Straßenrennen in Deutschland)
Aktuelle Nachrichten
Continental-News
Hintergrund
Ergebnisse
Teams
Fahrer
Videos
Live-Ticker
TV-Termine
Giro d'Italia
Tour de France
Deutschland Tour
Vuelta a España
Archiv
RSN-Archiv 1996-2007
Kleinanzeigen
Links
Vereinsdatenbank
Lexikon
WAP / PDA
Homepage-News
RSS-Feed
Radsport-Aktiv.de
Radsport-News.com
Mediadaten
Produktinformationen
Datenschutz
Kontakt / Impressum
16.02.2001 -
Malaga/Berlin (dpa) - Der Profi-Radsport beklagt erneut einen Todesfall. Bei der Kollision mit einem Auto starb der Spanier Ricardo Otxoa, sein Zwillingsbruder Javier erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Nach Angaben der Ärzte erlitt Javier Otxoa schwere Schädel- und Rückenverletzungen, wobei möglicherweise auch das Rückenmark geschädigt wurde.
Er weist zudem mehrere Rippenbrüche, eine Lungenquetschung mit akuter Atemnot, den Bruch beider Schultern und einen doppelten Beinbruch auf. Er liegt auf der Intensivstation eines Krankenhauses in Malaga. Sein Bruder Ricardo wird im baskischen Heimatort Berango bei Bilbao beigesetzt. Die Brüder sind gebürtige Basken, hatten wegen Atembeschwerden längere Zeit im trockenen Malaga in Andalusien gelebt. Ob das Kelme-Team an der anstehenden Andalusien-Rundfahrt teilnimmt, steht noch nicht fest.
Die beiden 26-jährigen Basken vom Team Kelme hatten sich an der Costa del Sol gemeinsam auf die neue Saison vorbereitet. Der Unfall ereignete sich auf einer viel befahrenen Landstraße bei Cartama, 50 Kilometer westlich von Malaga. Der Autofahrer, der das Unglück auf regennasser Straße an einer Autobahn-Abfahrt verursacht hatte, stellte sich der Polizei.
Ricardo Otxoa, spanischer Amateurmeister von 1995, hatte seine Profi-Karriere 1996 beim Once-Team begonnen. Im vorigen Jahr wechselte er zu Kelme, wo bereits sein Bruder unter Vertrag war. Damals schworen sich die Zwillinge, dass sie sportlich immer zusammenbleiben wollten. Javier Otxoa war der Erfolgreichere von beiden und bei der Tour de France 2000 die große Entdeckung unter den Bergspezialisten. Nach einer 155 Kilometer langen Alleinfahrt feierte er mit dem Gewinn der Pyrenäen-Etappe von Dax nach Lourdes-Hautacam seinen ersten Profisieg und belegte in der Bergwertung am Ende den zweiten Platz. In der Gesamtwertung kam Javier Otxoa auf Platz 13.
Der Unfalltod seines Bruders löste heftige Proteste des spanischen Profi-Verbandes aus. «Nun reicht es! Sie bringen uns einen nach dem anderen um», meinte der Ex-Profi und Verbandspräsident Jose Rodriguez. In Spanien kommt im Durchschnitt alle drei Tage ein Radfahrer bei Unfällen ums Leben. Viele davon sind Radsportler, denn als normales Verkehrsmittel spielt das Fahrrad in Spanien kaum eine Rolle. In den vergangenen zehn Jahren sind der Sportzeitung «Marca» zufolge insgesamt sieben Profi-Rennfahrer ums Leben gekommen. Der bekannteste Fall ereignete sich bei der Tour de France 1995, als der Italiener Fabio Casartelli bei einer Abfahrt tödlich stürzte.
Degenkolb gelingt historisches Triple (06.10.2008)
Westmattelmann deutscher Zeitfahr-Hochschulmeister (06.10.2008)
Retschke als Solist zum elften Saisonsieg (29.09.2008)
Re: Keine Nachuntersuchungen von Giro-Dopingproben (12.10.2008)
Re: Schumacher postitiv auf CERA (Quelle:l´équipe) (12.10.2008)
Re: Kommt Ulle rechtzeitig in Form? (11.10.2008)
Re: Entwicklung UCI - Rücktritt Vizepräsident - neuer Rennkalender (11.10.2008)
Re: Ralf Grabsch (11.10.2008)