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Zitat der Woche:

"Ich weiß nicht, ob ich mich daran gewöhnen werde, dass mich die Leute jetzt Sir Chris nennen."

(Der von der Queen zum Ritter geschlagene vierfache Bahn-Olympiasieger Chris Hoy)

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Columbia geht auf Nummer sicher

Gerdemann bremst auch kein steifer Hals

01.09.2008 - (rsn) - Zug hat er, der Linus Gerdemann, wenn er antritt. Auf der 3. Etappe der Deutschland Tour verzichtete der Columbia-Profi darauf. Möglicherweise hat er einen Zug bekommen?

Je ein blaues Thermopflaster ist rechts und links außerhalb seines Hemdkragens zu sehen. "Ich habe einen steifen Hals", erklärt der in Kreuzlingen (Schweiz) lebende Münsteraner auf Nachfrage. Woher er es habe, wisse er nicht. Gerdemann: "Vielleicht habe ich in der Nacht falsch gelegen?"

Das Malheur scheint ihn nicht sehr zu behindern. "Auf den Etappensieg kam es mir heute nicht an. Wir wollten das Rennen nur kontrollieren und keine Zeit auf die direkten Konkurrenten verlieren", sagt er. Zu seinen direkten Gegnern könnte auch sein Teamkollege Thomas Lövkvist gehören. Der Schwede belegte hinter dem italienischen Etappensieger Leonardo Bertagnolli (Liquigas) und dem Kolumbianer Rigoberto Uran (Caisse d'Epargne) Platz drei. In der Gesamtwertung ist Lövkvist nach wie vor Zweiter mit nur 17 Sekunden Rückstand auf Gerdemann.

Wer ist der Kapitän? "Wir wollen gemeinsam etwas erreichen", weicht der Mann in Gelb aus. "Wir verstehen uns gut und spielen die doppelte Karte. Ein As soll am Ende stechen. Und ich kann ja auch noch einen schwarzen Tag haben."

Columbia geht auf Nummer sicher. Der Deutsche könnte fünf Monate nach seinem Beinbruch bei der Tirreno Adriatico ja noch mal schwächeln, wenn es am Mittwoch zur letzten Bergankunft nach Winterberg geht. Sollte Gerdemann ungebremst durchkommen, hat Lövkvist beim Zeitfahren am letzten Tag seine Chance. Aufhalten wird ihn da keine Stallregie, falls er 17 Sekunden schneller als Gerdemann sein sollte.