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"Ich weiß nicht, ob ich mich daran gewöhnen werde, dass mich die Leute jetzt Sir Chris nennen."
(Der von der Queen zum Ritter geschlagene vierfache Bahn-Olympiasieger Chris Hoy)
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02.09.2008 - (rsn/dpa) – Daniele Bennati (Liquigas) hat sich für die gestrige Niederlage gegen Tom Boonen (Quick Step) revanchiert und überlegen die 4. Etappe der Vuelta a Espana gewonnen. Der 27-jährige Italiener setzte sich über 153 km von Córdoba nach Puertollano im Sprint des im Finale auseinander gerissenen Feldes deutlich vor dem belgischen Vortagssieger und dem Spanier Koldo Fernandez (Euskaltel) durch. Hinter dem Danilo Napolitano (Lampre) wurde Erik Zabel (Milram) Fünfter.
"Das war ein Sprint wie für mich gemacht, geradeaus und ohne Konfusion", sagte Bennati im Ziel. "Ich hatte großartige Hilfe von meinen Teamkollegen Pozzato, Quinziato, Corioni und Vanotti. Jeder respektiert seine Rolle zum Wohle des Teams. Das ist unsere Stärke."
Mit seinem ersten Etappensieg bei der diesjährigen Vuelta baute Bennati seine Führung in der Gesamtwertung aus. Er führt jetzt mit 22 Sekunden Vorsprung auf Boonen und 48 auf den Spanier Alejandro Valverde (Caisse d'Epargne). Auf Rang vier verbesserte sich Zabel (+0:51).
„Heute war für mich leider nicht mehr drin“, kommentierte der 38-jährige Milram-Kapitän seine Platzierung. „Meine Beine waren nicht so gut wie an den Tagen zuvor. Ich war in der letzten Kurve des Finales an Bennatis Hinterrad und eigentlich sehr gut positioniert. Aber Boonen und Napolitano haben auf den letzten 200 Metern das Tempo noch einmal richtig angezogen. Das hat mich das Podium gekostet und mich auf Platz fünf zurückgeworfen.“
Auf den letzten Kilometern kam es zu mehreren Stürzen, in die auch der zweimalige Tour-Etappensieger Stefan Schumacher (Gerolsteiner) und Andreas Klöden (Astana) verwickelt waren. Beide konnten das Rennen aber beenden.
Geprägt wurde die Etappe zuvor vom langen Ausreißversuch des Spaniers Jose Antonio Lopez Gil (Andalucia-Cajasur), der dabei einen Vorsprung von über sieben Minuten auf das Feld herausfuhr. Nach über 100 Kilometern als Solist wurde Lopez Gil aber sieben Kilometer vor dem Ziel wieder eingeholt.
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