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"Ich weiß nicht, ob ich mich daran gewöhnen werde, dass mich die Leute jetzt Sir Chris nennen."

(Der von der Queen zum Ritter geschlagene vierfache Bahn-Olympiasieger Chris Hoy)

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Greipel statt Ciolek als Kapitän

Columbia narrte die Konkurrenz

Von Christoph Adamietz

02.09.2008 - (rsn) - Vor der Etappe kündigte André Greipel gegenüber Radsport News bereits an, dass auf der 4. Etappe der Deutschland Tour für ihn gefahren würde. „Ich bin hier in guter Form. Es steht schon fest, auf wen wir heute setzen“, so Greipel mit vielsagendem Lächeln. Von den Konkurrenten schien keiner mitgehört zu haben.

Alle rechneten mit Greipels Teamkollegen Gerald Ciolek als Columbias Mann für das Finale – doch es kam anders. „André hat gestern Abend schon gesagt, dass er sich gut fühlt. Da haben wir auf ihn gesetzt“, sagte Teamkollege Marcus Burghardt, der im Finale viel Arbeit verrichtete. „Wir wollten die Konkurrenz täuschen, und das ist uns gelungen. Die Mannschaft ist heute klasse gefahren.“

Robert Förster, Etappendritter vom Team Gerolsteiner, war zumindest vom Etappenausgang nicht überrascht. „Columbia ist extrem stark. Die können sich ja aussuchen, ob sie für Greipel oder Ciolek fahren. Das hätte heute am Ausgang des Rennens nichts geändert.“

Hervorzuheben auch, wie sich Ciolek in den Dienst seines Teamkollegen stellte und ihm den Sprint mustergültig anzog. „Das zeigt, dass es bei uns in der Mannschaft passt“, so Burghardt. Auch Linus Gerdemann freute sich über den Erfolg seines Teamkollegen. „Gerald hat schön vorbereitet, und André klasse vollendet. Das lief wie am Schnürchen“, so Gerdemann zu Radsport News. „Es freut mich für die beiden, dass sie heute im Sprint Erfolg hatten. Sie haben in den letzten Tagen extrem viel für mich gearbeitet.“

Auch Greipel selbst lobte die Leistung seiner Helfer: „Jeder ist für den anderen da. Das ist die Basis für meine Erfolge. Nicht nur heute, sondern während der ganzen Saison.“