Profi-Radsport

Zitat der Woche:

"Ich weiß nicht, ob ich mich daran gewöhnen werde, dass mich die Leute jetzt Sir Chris nennen."

(Der von der Queen zum Ritter geschlagene vierfache Bahn-Olympiasieger Chris Hoy)

Profi-Radsport
Aktuelle Nachrichten Continental-News Ergebnisse Teams Fahrer Videos Live-Ticker TV-Termine Giro d'Italia Tour de France Deutschland Tour Vuelta a España Archiv RSN-Archiv 1996-2007
Suchen
Newsletter

anmelden    abmelden
Service
Links Vereinsdatenbank Lexikon WAP / PDA Homepage-News RSS-Feed
Über uns
Radsport-Aktiv.de Radsport-News.com Mediadaten Produktinformationen Datenschutz Kontakt / Impressum
RoadBIKE
RoadBIKE
Online Spiel

"Das Schwierigste haben wir überstanden"

Musiol hat das Bergtrikot fast im Trockenen

03.09.2008 - (rsn) – Daniel Musiol (Volksbank-Corratec) hat auf dem Weg zum Gewinn des Bergtrikots bei der 10. Deutschland Tour eine weitere große Hürde bewältigt. Der 25-jährige Cottbuser führt die Spezialwertung auch nach der 5. Etappe von Mainz nach Winterberg an, nun mit vier Zählern vor dem Schweden Thomas Lövkvist (Columbia). "Wir haben unser Tagesziel erreicht, das Trikot ins Trockene gebracht", freute sich Musiol nach der verregneten Etappe. "Das war eine unglaublich brutale Etappe ohne Flachstücke, bei der viele Fahrer ihre physischen Grenzen überschreiten mussten". Jetzt hofft Musiol, das gepunktete Trikot auch am Samstag in Bremen tragen zu können: "Ich bin zuversichtlich, und kämpfe natürlich weiter. Das Schwierigste haben wir, wie ich glaube, vorerst einmal überstanden. Das macht Mut."

Tagesbester des österreichischen Zweitdivisionärs wurde erneut der Schweizer Andreas Dietziker, der zeitgleich mit Tagessieger Gerald Ciolek (Columbia) auf Platz 23 die Bergankunft in Winterberg erreichte. "Das klingt nicht nach besonders viel, war aber eine tolle Leistung. Nach oben ist hier nicht mehr viel Luft", sagte der Sportliche Leiter Gregor Gut, "Das Tempo, das Columbia vorlegt, ist enorm."

Dem fielen auch zwei Volksbank-Fahrer zum Opfer: Der Kolkwitzer Olaf Pollack beendete das Rennen schon nach dem ersten Anstieg, im Verlauf der Etappe folgte ihm sein Schweizer Teamkollege Pascal Hungerbühle. „Bei Olaf ging gar nichts mehr", so Gut. "Vor allem in Hinblick auf die anstehenden Flachetappen ist sein Ausstieg schade, aber weiterzufahren hätte wenig Sinn gemacht, denn der Weg ins Ziel war eindeutig zu weit."