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09.10.2008 - (rsn) – Im Gegensatz zur Tour de France wird zum Giro d’Italia keine Nachuntersuchungen auf das EPO-Präparat CERA geben. „Der Giro hat die nötigen Kontrollen bereits vorgenommen“, sagte Giro-Direktor Angelo Zomegnan der italienischen Nachrichtenagentur Apcom am Donnerstag. „Die Labors und die UCI haben uns mitgeteilt, dass bei den Tests nichts Verdächtiges festgestellt wurde. Es ist überflüssig, mehr Tests zu fordern.“
Nach Zomegnans Worten seien die Tests auf CERA während des Giro aufgrund einer Zusammenarbeit zwischen dem CONI-Anti-Dopinglabor in Rom und dem französischen Labor von Chatenay-Malabry bei Paris vorgenommen worden.
Offenbar handelt es sich bei den Girotets lediglich um herkömmliche Urinuntersuchungen. Aber erst mit den neu entwickelten Bluttests waren die positiven A-Proben von Stefan Schumacher und dem Italiener Leonardo Piepoli zustande gekommen. Außerdem war dessen Landsmann Riccardo Ricco weitere zweimal positiv auf CERA getestet worden. Beim Giro d’Italia hatte Ricco zwei Etappen gewonnen und hatte den zweiten Gesamtplatz hinter dem Spanier Alberto Contador (Astana) belegt.
Quelle: cyclingnews.com