Team zieht Konsequenzen aus jüngsten Skandalen

Auch Fuji Servetto mit eigenem Anti-Dopingprogramm


Mauro Gianetti während der Tour de France 2008

Foto: ROTH

04.01.2009  |  (rsn) - Der Saunier Duval-Nachfolger Fuji-Servetto wird in der kommenden Saison ebenfalls ein teaminternes Anti-Dopingprogramm fahren. Wie cyclingnews.com meldet, wird der Rennstall dabei mit dem italienischen MAPEI Sportforschungszentrum aus der Nähe von Mailand zusammenarbeiten. Das Institut hat demnach Mitte Dezember von allen Fahrern des Teams Blutproben entnommen, wird Kontrollen über die Saison hinweg durchführen und das Training und die Auswertung der Leistungen der Fahrer überwachen.

Saunier Duval hatte in den vergangenen beiden Jahren drei prominente Dopingfälle zu verzeichnen: Der Spanier Iban Mayo sowie die beiden Italiener Riccardo Ricco und Leonardo Piepoli wurden des EPO-Dopings überführt. Alle drei wurden zu zweijährigen Sperren verurteilt. Das Team hatte sich vorzeitig aus der Tour 2008 verabschieden müssen, nachdem Ricco positiv auf das EPO-Präparat CERA getestet worden war. In Nachuntersuchungen wurde auch noch sein Landsmann Piepoli überführt. Die mit einer ProTour-Lizenz ausgestattete Mannschaft wurde bereits von den Veranstaltern der Kalifornien-Rundfahrt wegen ihrer Dopingvergangenheit nicht für die größte US-amerikanische Rundfahrt berücksichtigt. Fraglich ist auch, ob das Team des Schweizers Mauro Gianetti und des Italieners Alvaro Crespi von den drei großen Rundfahrten Giro d’Italia, Tour de France und Vuelta a Espana eingeladen wird.

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