Mit Wagner durch den Winter/ Teil 7

Mit "Heppe" auf dem Mountainbike gebrettert

Von Robert Wagner


Robert Wagner (Skil-Shimano) gewährt den Lesern von Radsport news Einblicke in seine Saisonvorbereitung.

Foto: ROTH

04.01.2009  |  (rsn) - Die Feiertage sind geschafft. Ich denke, ich habe sie ganz ordentlich gemeistert und bin gut ins neue Jahr gekommen. Weihnachten verbrachte ich bei meinen Eltern in Magdeburg. In dieser Zeit saß ich so zwei, drei Stunden auf dem Mountainbike und regenerierte von meinem Trainingslager auf Mallorca. Mit Training habe ich es also nicht übertrieben. Am 1. Weihnachtsfeiertag gibt es bei meinen Eltern traditionell Ente. Die habe ich mir auch diesmal nicht nehmen lassen.

Silvester feierte ich bei mir zu Hause gemeinsam mit Paddi Paddags und Henning Bommel. Am 31. Dezember stand noch eine schöne Mountainbike-Tour durch Belgien auf dem Programm. Geplant waren vier Stunden geplant, am  Ende sind es - unfreiwillig -aber fünf Stunden geworden, da wir zu weit rausgefahren waren. Der Silvesterabend verlief dann auch wegen dieser fünfstündigen Tour bei uns recht ruhig.

Auch zu Beginn des neuen Jahres trainierte ich vor allem auf dem Mountainbike. Die Straßen sind ja zur Zeit nicht gerade optimal. Es gibt immer mal wieder glatte Stellen und da muss man ja nichts unnötig riskieren. Gestern sind wir auch wieder Mountainbike gefahren - mit Jens Heppner, Rickard Strandh, René Schild, Phillip Mamos und mir waren wir eine schöne Gruppe, die richtig  gebrettert ist. Das hat wirklich Spaß gemacht. Vor allem über "Heppe " habe ich mich gewundert. Der ist mit seinen 44 Jahren noch richtig fit. Als er gleich zu Beginn schon mächtig Tempo fuhr, habe ich mir gedacht: Lass den mal zwei Stunden so machen, dann wird er abbrechen. Von wegen. Der hat sein Tempo durchgezogen. Respekt!

In dieser Woche wird sich an meinem Trainingsprogramm nur wenig ändern. Ich werde vor allem auf dem Mountainbike sitzen und dazu noch zwei Einheiten im Fitnessstudio absolvieren. Am 9. Januar gibt's ein Foto-Shooting in Veenendaal, drei Tage später folgt auf der neuen Bahn in Apeldoorn unsere Teampräsentation. Da bin ich schon gespannt, wie das ablaufen wird, schließlich haben wir Fahrer aus vielen verschiedenen Nationen in der Mannschaft.

Ich melde mich dann wieder nach dem Teamtreffen und erzähle euch, was dort so abging. Bis denn.

Euer Wagi

Robert Wagner (Skil-Shimano) zählt zu den deutschen Klassiker-Hoffnungen. In der vergangenen Saison konnte der 25-jährige Magdeburger mit dem Erfolg bei der Ronde van Noord-Holland (Kat. 1.1) und einem Etappensieg bei der Delta Tour Zeeland (Kat. 2.1) überzeugen. Auf Radsport News schildert Wagner in den kommenden Wochen, wie er sich auf die neue Saison vorbereitet.

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