Profi-Radsport

CAS: Keine Verwicklung in "Operacion Puerto"

Caruso darf wieder fahren

Foto vergrößern23.01.2009 - (rsn) – Der Italiener Giampaolo Caruso wurde vom Internationalen Sportgerichtshof CAS vom Vorwurf der Verwicklung in den spanischen Blutdopingskandal um den Madrider Dopingarzt Eufemiano Fuentes freigesprochen. Wie das Internetportal Tuttobiciweb meldete, habe der CAS die Forderung des Italienischen Olympischen Komitee CONI zurückgewiesen, Caruso für zwei Jahre zu sperren.

„Ich will da weitermachen, wo ich aufgehört habe und so schnell wie möglich wieder erfolgreich sein, um so meinem Team und meiner Familie für ihre Unterstützung zu danken“, kommentierte der 28-Jährige die Entscheidung. Caruso, der mittlerweile beim italienischen Zweitdivisonär Ceramica Flaminia unter Vertrag steht, fuhr im Jahr 2006 für Liberty Seguros und die Nachfolgeteams Würth bzw. Astana. Im Zuge der der „Operación Puerto“ geriet er wie viele andere Fahrer des Rennstalls unter Dopingverdacht und wurde supendiert. Nachdem der spanische Verband das Verfahren gegen den Kletterspezialisten eingestellt hatte, unterschrieb Caruso beim italienischen Lampre-Team für das Jahr 2007.

Das CONI nahm den Fall aber wieder auf und sorgte dafür, dass Caruso den Großteil der Saison nicht fahren konnte.

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