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23.01.2009 - Berlin (dpa) - Pat McQuaid, Präsident des Weltradsportverbandes UCI, glaubt nicht an eine baldige Rückkehr unter Dopingverdacht stehenden Stefan Schumacher. "Es wird eine Verurteilung durch die Französische Anti-Dopingagentur geben und der werden wir uns anschließen. Ich sehe nicht, dass er 2009 zurückkommt", sagte McQuaid in Berlin am Rande des Sechstagerennens. Trotz einer positiven A-Probe und einer drohenden Zweijahressperre hatte Schumacher beim Bund Deutscher Radfahrer eine Lizenz für 2009 beantragt. Der 27-jährige Nürtinger, der beide Zeitfahren der vergangenen Tour de France gewann, beteuert weiter seine Unschuld.
Die Wiederaufnahme der Verfahren in Spanien gegen den Madrider Dopingarzt Eufemiano Fuentes verknüpft McQuaid mit großen Hoffnungen. „Wenn es Sanktionen durch die Justiz gibt, können wir mit deren Material endlich gegen Fahrer vorgehen, die manipuliert haben. Diese nicht beendete Affäre ist Hauptschuld an den schwierigen Zeiten, die wir zur Zeit im Radsport durchmachen“, sagte der Ire, der dem Velodrom zum Jubiläum „100 Jahre Berliner Sechstagerennen“ einen Besuch abstattete. Einen Termin für die Bekanntgabe der Auswertung der seit einem Jahr geführten „Biologischen Pässe“ aller Radprofis konnte McQuaid immer noch nicht nennen.