In den nächsten Tagen Rückkehr nach Spanien?

Horrillo außer Lebensgefahr


Pedro Horrillo (Rabobank)

Foto: ROTH

18.05.2009  |  Mailand (dpa) - Der in eine 80 Meter tiefe Schlucht gestürzte Spanier Pedro Horrillo ist außer Lebensgefahr. "Seine Verletzungen sind schwer. Aber akute Lebensgefahr besteht nicht mehr", bestätigte Gert Leinders, der Teamarzt von Horrillos Rabobank-Team, am Ruhetag des 92. Giro d`Italia. Luuc Eizenga, der Sprecher des niederländischen Rennstalls, äußerte sogar die Hoffnung, dass Horillo "bereits in den nächsten Tagen" in ein spanisches Krankenhaus verlegt werden könne.

Horrillo war am Sonntag aus dem Koma erwacht, nachdem er auf der 8. Etappe bei der Abfahrt vom Culmine di San Pietro einen Abhang heruntergestürzt war und sich dabei mehrfach überschlagen hatte. Mit Frakturen am Bein, am Knie, an einigen Wirbeln sowie an der Lunge war er im Krankenhaus Bergamo zunächst in ein künstliches Koma versetzt worden. Zuvor war der 34-Jährige in einer dramatischen Aktion mit einem 60 Meter langen Seil aus der Schlucht gerettet und mit einem Hubschrauber nach Bergamo gebracht worden.

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